Mere in Leipzig: Russischer Billig-Discounter muss schon wieder schließen

Warenlager leer: Russischer Billig-Discounter in Leipzig schon wieder dicht

Der große Andrang im ersten deutschen Markt von Mere in Leipzig hat dafür gesorgt, dass der russische Billigdiscounter schließen musste. Im Laufe der Woche soll es einen neuen Versuch geben.

Kunden, die am Montag vor dem ersten Mere-Markt in Leipzig standen, fanden verschlossene Türen vor. Darauf ein Hinweis: „Sehr geehrte Kunden, wegen der sehr hohen Nachfrage bleibt unsere Filiale geschlossen.“ Ein Foto davon veröffentlichte die „Rundschau für den Lebensmittelhandel“ online“. Der Supermarkt war erst am 30. Januar eröffnet worden. Jetzt musste der Mere Markt zumindest vorübergehend wieder schließen.

„Wir haben sehr schnell reagiert, doch mussten wir feststellen, dass unsere Lieferanten auch eine Vorlaufzeit benötigen“, schreibt Mere auf dem Kundenhinweis an der Filiale. Deshalb werde der Supermarkt erst am Mittwoch, 6. Februar, um 9 Uhr wieder geöffnet sein.

Der russische Discounter will auf den deutschen Lebensmittelmarkt. Mit niedrigen Preisen und spärlichem Design sollen Kunden erst in Leipzig und später in ganz Ostdeutschland angelockt werden. Im Visier: Aldi und Lidl.

Mittlerweile hat die Filiale in Leipzig wieder geöffnet.

(kron)
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