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National Football League: Bears gewinnen in London

National Football League : Bears gewinnen in London

London (RPO). Die Chicago Bears haben das alljährliche NFL-Gastspiel in London gewonnen. Im Wembley-Stadion gelang dem früheren Super-Bowl-Gewinner vor fast 77.000 Zuschauern ein 24:18-Sieg gegen die Tampa Bay Buccaneers. In der Heimat feierte derweil Titelverteidiger Green Bay Packers den siebten Sieg im siebten Spiel.

In der britischen Hauptstadt wurde im fünften Jahr in Folge ein reguläres Saisonspiel der amerikanischen Profiliga ausgetragen. Die europäischen Football-Fans sahen zunächst ein einseitiges Duell. Chicago dominierte die ersten drei Viertel und führte vor dem Schlussabschnitt mit 21:5. Nach zwei Touchdowns der Buccaneers musste der NFL-Champion von 1986 aber noch einmal zittern. Am Ende konnte Tampa Bay die Niederlage nicht verhindern und ging in London erneut leer aus. Vor zwei Jahren hatten die "Bucs" an gleicher Stelle ein 7:35 gegen die New England Patriots kassiert.

Die Green Bay Packers gewannen 33:27 bei den Minnesota Vikings und bleiben das einzig ungeschlagene Team der Liga. Quarterback Aaron Rodgers warf drei Touchdown-Pässe. 24 von 30 Würfe des Spielmachers fanden ihr Ziel. Kicker Mason Crosby stellte mit einem Fieldgoal aus 58 Yards einen Vereinsrekord auf. Die Packers gewannen das dritte Viertel 20:0 und sorgten damit auf dem Weg zum 700. NFL-Sieg der Klubhistorie für die Vorentscheidung.

Die Krise der Indianapolis Colts setzte sich auch am siebten Spieltag fort. Vor den Augen ihres weiterhin verletzt fehlenden Quarterbacks Peyton Manning erlitt der Super-Bowl-Gewinner von 2007 eine 7:62-Pleite bei den New Orleans Saints. Mehr Punkte des Gegners in einem regulären Saisonspiel hatten die Colts zuletzt im Jahr 1985 hinnehmen müssen.

In der Neuauflage des NFL-Endspiels von 2009 setzte sich der damalige Titelgewinner Pittsburgh Steelers mit 32:20 bei den Arizona Cardinals durch. Die New England Patriots mit dem deutschen Profi Sebastian Vollmer waren spielfrei.

(SID)