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So läuft es für Equanimeous und Amon-Ra St. Brown in der NFL

Football : „EQ“ betreibt Eigenwerbung und Amon-Ra steht im Fokus

Während Amon-Ra St. Brown und seine Detroit Lions die nächste herbe Pleite einstecken mussten, hat Equanimeous St. Brown beim Sieg der Green Bay Packers eine erste Duftmarke setzen können.

Die beiden Brüder mit Wurzeln in Leverkusen-Hitdorf machten am achten Spieltag der nordamerikanischen Football-Profi-Liga NFL positiv von sich reden. Equanimeous St. Brown steuerte zwei gefangene Pässe für zwölf Yards Raumgewinn zum 24:21-Sieg seiner Green Bay Packers bei den bis dahin noch ungeschlagenen Arizona Cardinals bei. Sein jüngster Bruder Amon-Ra – wie „EQ“ auch Wide Receiver (Passempfänger) – sicherte sich drei Zuspiele von Quarterback Jared Goff für 46 Yards, kassierte mit den weiter sieglosen Detroit Lions aber mit dem bitteren 6:44 gegen die Philadelphia Eagles die bisher höchste Pleite in dieser Saison.

Nachdem er in der Vorwoche beim 19:28 bei den Los Angeles Rams erstmals ohne Passfang geblieben war, gehörte der Liga-Neuling (Rookie) dieses Mal zu den wenigen Lichtblicken der zahnlosen „Löwen“. Als einziger Receiver fing er überhaupt Pässe (drei bei fünf Würfen auf ihn). Nicht in der Statistik tauchte ein vierter „Catch“ auf, der 35 Yards Raumgewinn gebracht hätte, und die Lions bis kurz vor die Endzone gebracht hätte. Denn dieser zählte nicht, weil Running Back D‘Andre Swift eine gelbe Flagge (illegale Formation) kassierte und seinem Team damit eine ärgerliche Strafe bescherte.

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Mit der hohen Pleite gegen die zuvor wenig überzeugenden Eagles geht es für Detroit in die Freiwoche – die sogenannte „Bye Week“. Und in der will Coach Dan Campbell eine Menge tüfteln, um sein Team zu verbessern. Im Fokus soll dabei auch Amon-Ra St. Brown stehen. Der spielt mit bislang 250 Yards auf dem Receiver-Konto eine überaus ordentliche Rookie-Saison. Der Trainer traut ihm allerdings noch mehr zu. „Wir wollen uns ihn ganz besonders anschauen und überlegen, wie wir ihm helfen können, uns noch besser zu helfen“, kündigte er an. Als eine Möglichkeit dazu nannte er noch mehr Pässe für den hoch talentierten Neuling, auf den er große Stücke hält.

Im Gegensatz zu Amon-Ra und seinen Lions hat Bruder Equanimeous mit den Packers gute Play-off-Chancen. Er selbst gehört nach einem Saisonstart im „Practice Squad“ nun wieder fest zum Kader und konnte zuletzt auch endlich etwas Werbung in eigener Sache machen. Gegen Washington in der Vorwoche hatte er bereits einen Lauf für 13 Yards hingelegt. Nun nutzte er die Abwesenheit der Receiver-Kollegen Davante Adams, Allen Lazard und Marquez Valdes-Scantling, die allesamt auf der Verletzten- beziehungsweise der Covid-Liste stehen, zum ersten Raumgewinn durch Pässe. Zuvor stand bei ihm lediglich ein gefangener Pass für null Yards zu Buche.

Er stand 67 der offensiven Snaps (92 Prozent) auf dem Feld, fing zwei von drei Pässen für zwölf Yards und war in der Endzone einmal nur mit einem Foul (Pass Interference) zu stoppen. Dafür gab es zwar nur ein wenig Raumgewinn (zwei Yards), aber vor allem auch einen neuen ersten Versuch. Weiter geht es für Equanimeous und die Packers mit der Partie bei den Kansas City Chiefs – allerdings ohne Star-Quarterback Aaron Rodgers, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde.