Costa Rica feiert seine "Titanen" nach Viertelfinal-Einzug bei der WM

Historischer Viertelfinal-Einzug bei der WM : Costa Rica feiert seine "Titanen"

Tausende Costa Ricaner feierten um den Springbrunnen der Fuente de la Hispanidad in San Jose den Viertelfinal-Einzug bei der WM über Griechenland.

"Costa Rica schläft heute nicht!", beschrieb die Euphorie am Sonntagabend (Ortszeit) die Zeitung "La Nacion". Auch Staatschef Luis Guillermo Solis feierte mit. "Ja, es war möglich! Wir sind durch!!! Wir haben es geschafft!!!
Giganten!!!", schrieb der Präsident auf seinem Twitter-Account.

¡Esto es historia! #CRC Un pueblo celebra por ustedes muchachos. ¡Grande Sele! #Brasil2014 pic.twitter.com/SswfgMv9Ia

Der Elfmeter-Krimi mit Happy End nahm für die lokale Presse mythologische Züge an. "Titanen! Costa Rica besiegte Griechenland im Elfmeterschießen und stieg in den Olymp auf!", titelte "La Nacion" auf ihrer Online-Ausgabe nach dem Triumph. "Keylor (Navas) ist unser Zeus", feierten sie den überragenden Torhüter.

Für die Sportzeitung "Al Dia" war der Sieg über Hellas ein Traumerlebnis: "Es kneife uns jemand mal: Costa Rica ist unter den acht besten Fußball-Ländern der Welt." Der Referee war für die Zeitung dagegen eher ein Alptraum. "Der australische Schiedsrichter Benjamin Williams zeigte eine Neigung (für Griechenland), die jeden Costa Ricaner in der Welt zur Verzweiflung brachte. Es mussten die längsten 30 Minuten der Geschichte Costa Ricas gespielt werden. Die Spieler bewiesen, dass sie Nerven aus Stahl haben."

Mit Blick auf das bevorstehende Viertelfinale erinnerte "La Nacion" auch an den Sieg 3:1 (1:0) Costa Ricas über die Niederlande bei der U20-WM in Argentinien 2001. "Niederländischer Trainer und Arjen Robben wissen was es ist, gegen Costa Rica zu verlieren", schrieb die Zeitung. Damals waren Robben und Klaas-Jan Huntelaar im Team, und Louis Van Gaal war der Trainer. Von dem damaligen U20-Kader Costa Ricas ist dagegen keiner bei der WM in Brasilien mit dabei.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Fans von Costa Rica feiern Viertelfinal-Einzug

(dpa)
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