Borussia Mönchengladbach: Bundesliga-Frauen verlieren gegen Werder Bremen

0:3 gegen Werder Bremen: Borussias Frauen zahlen Lehrgeld

Zum Bundesliga-Auftakt gibt es ein frühes Gegentor und eine 0:3-Niederlage gegen Werder Bremen. Auch die Reserve verliert.

Die neue Bundesliga-Saison hat für Aufsteiger Borussia mit einer kleinen Lehrstunde begonnen: Im Grenzlandstadion gab es gegen Werder Bremen eine am Ende deutliche 0:3 (0:1)-Niederlage.

Dabei trafen die Bremerinnen allerdings einmal sehr früh und zweimal sehr spät. Bereits in der zweiten Minute ließ sich die Abwehr der Gladbacherinnen von einem Steilpass überraschen, den Reena Wichmann aufnahm und zur Gäste-Führung im Tor unterbrachte. „Dadurch waren wir in der Folge im Spielaufbau gehemmter und haben uns nicht mehr allzu viel zugetraut und riskiert”, sagte Cheftrainer René Krienen. Zu allem Überfluss musste Borussias Spielführerin Juli Koj nach einem Foul bereits nach 17 Minuten verletzt vom Feld.

Nach dem Seitenwechsel brachte Krienen Sarah Abu Sabbah und Vanessa Oppedisano, um das Spiel vielleicht noch zu drehen. Allerdings: „Wir hatten keine zwingenden Torchancen, mit denen wir drückend am Ausgleich dran waren. Wir haben die Bälle leicht verloren und konnten unsere Außenspielerinnen nicht einsetzen”, sagte Krienen. Bremen kam zu Kontergelegenheiten und nutzte kurz vor Abpfiff zwei davon.

  • FC-Drama geht weiter : Köln verspielt 3:0-Führung im Schneechaos
  • Lokalsport : Borussia bittet Bremen zum heißen Tanz

„Das hohe Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wider. Die Erfahrung der Bremer hat heute das Spiel entschieden, aber die Mädels müssen sich nicht verstecken. Defensiv war es besser als in Cloppenburg, jetzt müssen wir offensiv nochmal zulegen”, bilanzierte Krienen.

Borussias Reserve kassierte in der Regionalliga ebenfalls eine Niederlage mit drei Treffern Unterschied: Im Heimspiel gegen Spoho Köln setzte es ein 2:5 (1:2). Dabei hatte Lotte Vane die Gladbacherinnen nach 14 Minuten in Führung geschossen, doch die Kölnerinnen drehten die Partie noch vor der Pause mit ihren Treffern (24. und 34.). In Hälfte zwei bauten die Gäste die Führung auf 4:1 (62. und 83.) aus, bis Flaka Aslanaj das 2:4 gelang (86.). Köln traf aber noch einmal (90.).