Vorst Bau des Discounters an der Anrather Straße verzögert sich

Vorst · „Wir hatten gehofft, dass das Projekt heute beschlussreif ist, aber leider ist dem nicht so“, teilt Ina Bartmann, neue Fachbereichsleiterin für Immobilien- und Gebäudemanagement, städtische Liegenschaften, Tiefbau und Umwelt den Politikern im Planungsausschuss mit, als der Tagesordnungspunkt elf aufgerufen wird.

 Dieser leerstehende Hof soll abgerissen werden und einem Netto-Martk weichen.

Dieser leerstehende Hof soll abgerissen werden und einem Netto-Martk weichen.

Foto: Heribert Brinkmann

Dabei geht es um den Bau eines Netto-Discounters an der Anrather Straße im Tönisvorster Stadtteil Vorst.

Seit zwei Jahren ist das Thema präsent, und immer wieder gibt es neue Probleme, die den ersten Spatenstich verzögern. Diesmal sind es „nachbarschaftliche Unstimmigkeiten“, wie Ina Bartmann erklärt. „Es stehen Gespräche an. Wir hoffen, dabei die Probleme aus der Welt schaffen zu können“, sagt die Fachbereichsleiterin. Auch mit dem Landesbetrieb Straßen NRW, an dessen Landstraße das private Baugrundstück des ehemaligen Böntscheshof liegt, stünden Gespräche an. „Dabei geht es um die Querungshilfe für Fußgänger“, erklärt Bartmann, die bedauert, dass die Stadt nicht Herr des Verfahrens ist.

Das bedauern auch die Politiker, denn sie alle sind sich einig, dass der Bedarf für den Netto-Markt vorhanden ist und der Discounter deshalb schnellstmöglich gebaut werden soll. „Bitte erhöhen Sie den Druck“, richtet sich der Ausschussvorsitzende Hans-Joachim Kremser an die Verwaltung. „Der Supermarkt ist wichtig für die Entwicklung von Vorst.“