1. NRW
  2. Städte
  3. Rommerskirchen

In Rommerskirchen: Bürgersteige an Hoeninger Straße werden breiter

In Rommerskirchen : Bürgersteige an der Hoeninger Straße werden breiter

Die schmalen Bürgersteige gelten als besonders problematisch für ältere Menschen mit Rollatoren oder für Menschen mit einem Rollstuhl.

Sie sind teilweise gerade einmal 77 Zentimeter breit und für viele Bürger mit Rollator oder Rollstühlen nicht einmal passierbar - die Rede ist von den Bürgersteigen der Hoeninger Straße in Rommerskirchen. Die Gemeinde reagiert nun und die Gehwege sollen verbreitert werden.

 Nicht jeder Weg ist für die Befahrung mit Rollator geeignet. 
Nicht jeder Weg ist für die Befahrung mit Rollator geeignet.  Foto: dpa/Federico Gambarini

Sowohl bei den Ortsteilgesprächen mit Bürgermeister Martin Mertens als auch bei seinen Bürgersprechstunden haben sich die Anfragen älterer und gehbehinderter Menschen gehäuft, berichtet die Gemeinde. Konkret geht es bei den Beschwerden um den Bereich zwischen den Hausnummern 46 bis 54, bzw. den Bereich zwischen den Nummern 33 bis 35. Ein Vorentwurf der neuen Gehwege, erstellt vom Ingenieurbüro Isaplan, liege inzwischen vor und sei bereits mit dem Rhein-Kreis Neuss einvernehmlich abgestimmt worden.

Beabsichtigt sei demnach, die schon jetzt vorhandene Engstelle der Fahrbahn auf die zulässige Mindestbreite von drei Metern zu reduzieren. Der dadurch gewonnene Raum sei groß genug, um den Gehweg auf eine (fast) durchgängige Breite von 1,50 Meter zu erhöhen. Die zu erwartenden Kosten liegen bei rund 100.000 Euro. Am 10. Juni wird der Ausschuss für Bau, Planung und Mobilität darüber entscheiden, die nötigen Mittel im Haushaltsjahr 2022 bereit zu stellen. „Auch Menschen, die nicht mehr gut zu Fuß sind, haben ein Recht darauf, sich so ungefährdet wie möglich im Straßenverkehr bewegen zu können. Das gehört einfach zu einer bürgerfreundlichen Gemeinde“, kommentiert Bürgermeiste Mertens den geplanten Gehwegausbau. Die bisherigen Bürgersteige waren vor mehr als 20 Jahren im Zuge des Ausbaus der K 27 im Bereich der Ortsdurchfahrt Widdeshovens neugestaltet worden. Dass sie an den genannten Stellen derart eng ausfielen läge an den damals nicht zur Verfügung stehenden Flächen.

(NGZ)