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Rommerskirchen: Skaterpark bekommt neue Geräte und wird erweitert

Half-Pipe und Rail : Der Skaterpark in Rommerskirchen bekommt neue Geräte

Die Gemeinde Rommerskirchen bekommt eine weitere Attraktion für Jugendliche. Auf dem Skaterpark werden in Kürze neue Geräte errichtet.

Es ist eine gute Nachricht für die Jugendlichen in der Gemeinde: Der beliebte Sakterpark am Gorchheimer Weg wird erweitert. Darauf hat sich die Gemeindeverwaltung gemeinsam mit den Nutzerinnen und Nutzern der Anlage verständigt.

Die vorhandene Gesamtfläche soll vergrößert und der Belag der Anlage qualitativ verbessert werden. Außerdem soll es auch neue Geräte auf der Anlage geben. Eine Half-Pipe und eine Rail sind bereits bestellt und werden in Kürze installiert. Grundlage dafür ist ein entsprechender Beschluss des Ausschusses für Bau, Planung und Mobilität, der in der Sitzung am vergangenen Donnerstag einstimmig abgesegnet wurde. Die Kosten in Höhe von 20.000 Euro sind im Haushalt vorhanden. „Ich freue mich, dass wir mit der Erweiterung und den neuen Geräten zu einer Aufwertung des Skaterparks beitragen können“, erklärt Bürgermeister Martin Mertens. „Ich bin begeistert, wie der Austausch mit den Nutzerinnen und Nutzern funktioniert und bin überzeugt, dass man nur gemeinsam solche Projekte verwirklichen kann. Es ist gut investiertes Geld in unsere Jugend“, meint er. „Wir sind sehr froh darüber, hier in der Gemeinde einen Platz zu haben, auf dem die Jugendlichen sich treffen können.“

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Probleme gebe es äußerst selten und wenn, seien sie harmlos. Manchmal gebe es Beschwerden über Müll oder Flaschen, die liegen geblieben seien. Aber Vorkommnisse wie in anderen Städten, nach denen der Park gesperrt werden musste, habe es bisher nicht gegeben. „Die Jugendlichen verhalten sich überwiegend vorbildlich“, sagt der Bürgermeister.

Der lange herbeigesehnte Dirtpark (dirt = englisch für Erdreich, Schmutz) muss aber leider noch ein wenig auf sich warten lassen. Bereits im Jahr 2018 hatten die ersten Planungen zu solch einem Platz, der von Teilnehmern der Jugendkonferenzen gewünscht worden war, begonnen. Anders als ein Skaterpark ist ein Dirtpark ganz auf die Bedürfnisse von Mountainbikern und BMX-Liebhabern ausgelegt. Auf eigens für Mountainbiker angelegten Erdhügeln können dort diverse Sprünge absolviert werden. Auch Rampen und Hindernisse wären dort zu finden. Aus Lärmschutzgründen musste der ursprüngliche Plan, den Dirtpark neben dem Skaterpark zu errichten, verworfen werden. Die Gemeinde hofft aber, an einem neuen Standort im nächsten Jahr mit dem Bau beginnen zu können.