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Rheinberg: Mit Nepomuk Lasten transportieren

Mobilität in Rheinberg : Mit Nepomuk Lasten transportieren

Hans-Gerd Schroers, Vorsitzender der ADFC-Ortsgruppe Rheinberg, rechnet bald mit einem eigenen Lastenrad für den Ortsteil Alpsray. Die Deutsche Postcode-Lotterie hat schon eine Förderung zugesagt

Die Stadt Rheinberg und der Verein Klimatisch haben bereits mehrere Lastenräder angeschafft, die man sich ausleihen kann. Als Hans-Gerd Schroers aus Alpsray davon erfuhr, zögerte er nicht lange und bemühte sich darum, eines der Räder für ein paar Monate nach Alpsray zu holen. Schließlich geht es darum, den Menschen das Fahrradfahren schmackhaft zu machen, und Hans-Gerd Schroers ist Vorsitzender der Rheinberger Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC).

Weil das Lastenrad fast ununterbrochen ausgebucht war, kam Schroers auf die Idee, ein eigenes Rad für Alpsray zu besorgen. Weil das nicht ganz billig ist, bewarb er sich um eine Finanzspritze aus der Deutschen-Post-Code-Lotterie.

Jetzt bekam der ADFC-Vorsitzende die gute Nachricht: „Der Förderantrag zur Anschaffung eines Lastenrades für unseren Ortsteil Alpsray wurde von der Deutschen Postcode Lotterie genehmigt. Somit sind 70 Prozent der kalkulierten Gesamtkosten für das Projekt gesichert“, freut sich der passionierte Rad-Fan.

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Da in dem noch zu finanzierenden Restbetrag auch Dienstleistungskosten durch den ADFC Rheinberg – Organisation der Ausleihe, Einweisung im Umgang mit dem Lastenrad, Schulung und Wartung – enthalten sind, sei er sehr optimistisch, im neuen Jahr den Alpsrayern ein Lastenrad dauerhaft zur Verfügung stellen zu können.

5000 Euro müsse man für ein Lastenfahrrad mit Elektroantrieb schon ausgeben, so Schroers. Hinzu kämen Kosten für die Versicherung, Reparaturen und die Batterie, die irgendwann ausgetauscht werden müsse. Hans-Gerd Schroers: „Wenn wir noch die eine oder andere Unterstützung bekommen, kriegen wir das Geld zusammen.“

Eine Unterstellmöglichkeit gibt es bereits: Das Lastenrad soll in einer Garage am Bürgerzentrum geparkt werden. Das hat der ADFC-Chef schon mit dem Vorstand des Trägervereins abgestimmt. Und einen Namen soll das Gefährt auch bekommen. „Der steht schon fest“, so Schroers. „Es wird Nepomuk heißen.“ Wegen der Alpsrayer Schützenbruderschaft St. Nepomuk. „Den Namen kennt in Alpsray jeder.“