Kindertheaterstück "Die neugierige kleinen Hexe": Brodeln in Lottes Hexenküche

Kindertheaterstück "Die neugierige kleinen Hexe" : Brodeln in Lottes Hexenküche

Hexen begegnet man zur Zeit immer wieder - egal, ob im Fernsehen, in Hörspielen, im Kino oder in Büchern. Jetzt hat Martin Maier-Bode die Geschichte von der "neugierigen, kleinen Hexe" für die Bühne bearbeitet. Bekannt ist diese Hexe namens Lisbet vor allem aus dem gleichnamigen Buch von Lieve Baeten. Übermut tut selten gut? Doch bei den beiden Hexen im Theater am Schlachthof (v.l. Sabine Kügler und Britta Kollmann) kommt zumindest etwas Lustiges heraus.

Hexen begegnet man zur Zeit immer wieder - egal, ob im Fernsehen, in Hörspielen, im Kino oder in Büchern. Jetzt hat Martin Maier-Bode die Geschichte von der "neugierigen, kleinen Hexe" für die Bühne bearbeitet. Bekannt ist diese Hexe namens Lisbet vor allem aus dem gleichnamigen Buch von Lieve Baeten. Übermut tut selten gut? Doch bei den beiden Hexen im Theater am Schlachthof (v.l. Sabine Kügler und Britta Kollmann) kommt zumindest etwas Lustiges heraus.

Seine Fassung für das Theater am Schlachthof hat Maier-Bode jedoch noch mit einigen Ideen angereichert. So wird aus dem Hexenbesen, der leider bei einer Landung zerbricht, dank der Bastelhexe Gesine, der neue "Gesine 2000". Da fällt natürlich allen Harry-Potter-Kennern der neue "Nimbus 2000" ein, mit dem der kleine Zauberschüler seine großen Erfolge im Quidditch feiert.

Michael Hewel hat "Die neugierige kleine Hexe" mit einfachen Mitteln inszeniert. Als Bühnenbild reichen ihm eine Art Rhönrad, das mal als schaukelndes Bett, mal als Fenster und mal als Kochkessel fungiert. Für die Kinder waren diese verschiedenen Verwendungszwecke immer nachvollziehbar und wurden nie in Frage gestellt. Auch die vielen Rollenwechsel von Britta Kollmann wurden immer sofort angenommen.

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Sie spielte nicht nur die beste Freundin von Lisbet, sondern schlüpfte auch noch in die Rolle der Instrumentenhexe Agnes, der Küchenhexe Lotte, der Schlummerhexe Nathalie und der Bastelhexe Gesine. Kleine Veränderungen an Frisur und Kostüm reichten bei diesen Rollenwechseln schon aus, um den Kindern die Illusion zu geben, dass nun eine andere Hexe mit Lisbet auf der Bühne steht.

Besonders die Bastelhexe Gesine hatte es den Kindern und den erwachsenen Zuschauern angetan. Die fackelte nicht lang rum, sondern baute aus dem zerbrochenen Besen mit Hilfe von zwei alten Reifen, einem Fahrradlenker und einem Rohr einen neuen Super-Besen. Dabei brachte Britta Kollmann mit ihrer rauh-herzlichen Art als Gesine die Kinder und Erwachsenen immer wieder zum Lachen. Schwieriger hatten es Sabine Kügler und Britta Kollmann noch zu Beginn des Stücks.

Sie brauchten etwas, um sich frei zu spielen. So hörte man dann auch immer wieder Kinder, die meinten: "Die spielen das ja nur." Aber spätestens beim gemeinsamen Brodeln in Lottes Hexenküche gingen die beiden voll in ihren Rollen auf und zogen die Kinder so in ihren Bann, dass nun einige fragten, ob die jetzt wirklich richtig zaubern können.

Schwierig waren dann nur noch die Lieder, denn die waren leider etwas leise gesungen, so dass viele Kinder nicht mehr mitbekamen, worum es gerade ging. Doch es gelang den beiden Hexen immer wieder schnell, die Kinder zurück in das Geschehen zu holen. jani

(NGZ)
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