Remscheid. Britische Brandbombe lag im Garten

Feuerwehr : Fichtenstraße – Britische Brandbombe lag im Garten

Eine 40 Zentimeter lange britische Brandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg haben Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Rheinland am Mittwochabend aus einem Garten an der Fichtenstraße abtransportiert.

Anwohner hatten den Metallkörper am Nachmittag bei Gartenarbeiten entdeckt. Sie gruben das rohrförmige Fundstück aus, lehnten es an die Hauswand. Als es auf der Oberfläche zu qualmen begann, riefen sie die Feuerwehr an und baten um Hilfe, berichtet Ulrich Schnell von der Feuerwehr Remscheid. Die Feuerwehr sperrte zunächst den Bereich ab, übermittelte dann Fotos des Fundobjekts an die Experten, die es als britische Brandbombe identifizierten. Ausgetretener Phosphor war durch die Sonne erwärmt worden. Daher die Qualmentwicklung. Auf Hinweis der Experten wurde die Bombe aus sicherem Abstand mit einem Sprühstrahl gekühlt und dann mit Sand bedeckt, bis der Räumdienst in Remscheid eintraf und die Bombe fachgerecht in einer dafür vorgesehenen Kiste entsorgte. Wie groß die Gefahrenlage war, sei schwer zu sagen, sagt Schnell. Wichtig sei, auf jeden Fall mit der klebrigen, mit Phosphor versetzten Substanz nicht in Berührung zu kommen, weil sie schwere Brandverletzungen verursachen kann. Bernsteinsucher an der Ostseeküste hätten das schon sehr schmerzhaft erleben müssen. Gegen 19 Uhr war der Einsatz beendet. Polizei und Ordnungsamt unterstützten die Feuerwehr bei ihrem Einsatz.