1. NRW
  2. Städte
  3. Neukirchen-Vluyn

Rheurdt: Runder Tisch zum Thema Hauser's Kiesgrube

Konflikt in Schaephuysen : Hausers Kiesgrube: Freizeitsport kontra Naturschutz

Um den Konflikt zu befrieden, lädt die Wähler Initiative Rheurdt alle Beteiligten zu einem Gespräch am Runden Tisch ein. Dieser findet am 3. September in der Gaststätte „Zur Post“ statt.

Um die so genannte „Hausers Kiesgrube“ ist in Rheurdt ein heftiger Streit entbrannt. Es geht hierbei darum, dass sich in dem Landschaftsschutzgebiet Schaephuysener Höhen in den letzten Jahren viele Freizeitaktivitäten wie Motocross und Mountainbiking etabliert haben.

Nach Ansicht von Naturschützern führen diese Aktivitäten zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Vegetation und dem Lebensraum vieler Tierarten.

Des Weiteren fühlen sich auch viele Bewohnerinnen und Bewohner in der näheren Umgebung durch den Lärm, der durch die motorbetriebenen Fahrzeuge verursacht wird, stark belästigt. Von Seiten der Kreisverwaltung heißt es, dass das Gebiet ökologisch besonders wertvoll und schützenswert sei.

Die Gemeinde solle deshalb Maßnahmen ergreifen, um die Nutzung des Gebietes durch Motocross- und Mountainbike-Fahrer zu verhindern, heißt es in einem Schreiben des Landrats.

„Da jede Interessengruppe  berechtigten Forderungen aufstellt, deren Argumentation durchaus schlüssig ist, aber der gegnerischen Gruppe widerspricht, ist hierin ein großes Konfliktpotential begründet“, so Alf Bockheim von der Wähler Initiative Rheurdt. „Der Unmut innerhalb der Bürgerschaft nimmt immer weiter zu. Um diesen Konflikt wieder zu befrieden, rufen wir zu einem Runden Tisch auf, an dem alle Beteiligte ihre jeweiligen Wünsche, Vorstellungen und auch ihre Kritik vortragen können.“ Damit wolle man eine gemeinsame Basis schaffen auf der dann eine tragbare Lösung für alle angestrebt werden könne.

Der Termin für den Runden Tisch ist am Donnerstag, 3. September, um 19 Uhr, in der Gaststätte „Zur Post“ in Rheurdt.

Eingeladen hierzu sind die Sprecherinnen und Sprecher der verschiedenen Interessengruppen, die Vertreterinnen und Vertreter der politischen Parteien, betroffene Bürgerinnen und Bürger sowie alle interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer. Die Leitung der Gesprächsrunde wird ein neutraler Moderator übernehmen.