Moers: Paddy bringt die Musik Irlands in den Dschungel-Club

Moers: Paddy bringt die Musik Irlands in den Dschungel-Club

Eigentlich ist er ja ein gebürtiger Detmolder, aber seine Liebe gehört Irland. Mit dieser Liebe gründete Paddy Schmidt vor 29 Jahren die irisch-keltische Folkband "Paddy Goes To Holyhead" und hat sich inzwischen auch als Solomusiker einen Namen gemacht. Am Freitag war er mit seinem derzeitigen Solo-Programm "Irish & more" in der Scherpenberger Kulturkneipe "Dschungel-Club" zu Gast und entführte seine Zuhörer dabei mehr als zweieinhalb Stunden lang in die musikalische Welt Irlands und Schottlands. "Schön, dass Sie heute so zahlreich zu meinem französischen Chanson-Abend gekommen sind", begrüßte er die überwiegend älteren Besucher zu der im Schankraum des "Dschungel-Clubs" stattfindenden Veranstaltung und erntete damit seine ersten Lacher. Ihnen sollten im Laufe des Abends noch zahlreiche weitere folgen, denn Paddy Schmidt gilt nicht nur als erstklassiger Sänger, Gitarrist und Mundharmonika-Spieler, sondern ist auch bekannt dafür, dass er seine Auftritte gerne mit witzig-ironischen Geschichten anreichert. Natürlich gab es keine französischen Chansons, stattdessen aber zum Auftakt eine Reggae-Version der allseits bekannten irischen Volksweise "Whiskey in the Jar" und gleich darauf auch noch den nicht minder bekannten Seeräubersong "Wild Rover" auf Sächsisch, als Blues und Westernsong sowie in zahlreichen weiteren Musikstilen. "An Helene Fischer arbeite ich noch", gestand Paddy mit einem Lächeln.

Eigentlich ist er ja ein gebürtiger Detmolder, aber seine Liebe gehört Irland. Mit dieser Liebe gründete Paddy Schmidt vor 29 Jahren die irisch-keltische Folkband "Paddy Goes To Holyhead" und hat sich inzwischen auch als Solomusiker einen Namen gemacht. Am Freitag war er mit seinem derzeitigen Solo-Programm "Irish & more" in der Scherpenberger Kulturkneipe "Dschungel-Club" zu Gast und entführte seine Zuhörer dabei mehr als zweieinhalb Stunden lang in die musikalische Welt Irlands und Schottlands. "Schön, dass Sie heute so zahlreich zu meinem französischen Chanson-Abend gekommen sind", begrüßte er die überwiegend älteren Besucher zu der im Schankraum des "Dschungel-Clubs" stattfindenden Veranstaltung und erntete damit seine ersten Lacher. Ihnen sollten im Laufe des Abends noch zahlreiche weitere folgen, denn Paddy Schmidt gilt nicht nur als erstklassiger Sänger, Gitarrist und Mundharmonika-Spieler, sondern ist auch bekannt dafür, dass er seine Auftritte gerne mit witzig-ironischen Geschichten anreichert. Natürlich gab es keine französischen Chansons, stattdessen aber zum Auftakt eine Reggae-Version der allseits bekannten irischen Volksweise "Whiskey in the Jar" und gleich darauf auch noch den nicht minder bekannten Seeräubersong "Wild Rover" auf Sächsisch, als Blues und Westernsong sowie in zahlreichen weiteren Musikstilen. "An Helene Fischer arbeite ich noch", gestand Paddy mit einem Lächeln.

"Aber keine Angst. Ich weiß ja, dass Ihr heute zu einem irischen Musikabend gekommen seid. Wie wär's mit 'Molly Malone'? Die war angeblich die schönste Muschelverkäuferin Dublins. Ist dann aber gestorben. Woran, weiß ich aber nicht. Also wie ist es?" "Jaaaa." Sein Vorschlag wurde einstimmig akzeptiert. Den Refrain kannten alle, so dass Paddy den fröhlichen Kneipenchor nur noch mit der Gitarre begleiten musste. Auch der berühmte Dubliners-Song "Seven drunken Nights" war allgemein bekannt. Allerdings nur die ersten fünf Strophen. Die beiden letzten seien etwas schmutzig gewesen und deswegen vom Papst verboten worden, aber er habe sie wieder ausgegraben, berichtete Paddy grinsend. "Wollt Ihr sie hören?" Natürlich wollte man und applaudierte ihm anschließend unter lautem Gelächter für die wahrscheinlich von ihm selber stammenden zwei köstlich-frivolen Ergänzungsstrophen.

Der größte Teil des Programms bestand aus Tanz- und Trinkliedern, wobei Paddy Schmidt mit seiner virtuosen Gitarren- und Mundharmonika-Begleitung mitunter vergessen ließ, dass er alleine auf der Bühne stand. Er wird am 6. Oktober erneut im Scherpenberger "Dschungel-Club", in diesem Fall jedoch nicht alleine, sondern mit seiner Band zu Gast sein.

(lang)