Geneickener feiern ihren Weihnachtsbaum

Auf dem Maarplatz : Geneickener feiern ihren Weihnachtsbaum

Förderung der Quartiersarbeit unterstützt auch die Veranstaltung auf dem Maarplatz.

Passend zum 15-jährigen Bestehen konnte die Bürgerinitiative Geneicken große Erfolge einheimsen. Nachdem ihr Trödelmarkt „MaarKram“, die Einweihung des Bücherschranks auf dem Maarplatz und das traditionelle Sommerfest, das „Tuckelfest“, in diesem Jahr so gut ankamen, wird ihre Quartiersarbeit nun erstmalig von der Stadt Mönchengladbach gefördert. Für die Veranstaltung am Wochenende bedeutete das neue Möglichkeiten: Auf dem Maarplatz gab es eine Weihnachtsfeier, die rein auf Spendenbasis funktionierte.

Auf dem kleinen Grünplatz mitten in Geneicken, umgeben von alten Gebäuden, steht der Star des Abends – der hellbeleuchtete Weihnachtsbaum. Dekoriert ist er mit Baumschmuck, gezaubert von Schülern und Kindergartenkindern. Passend zur Aufstellung des Weihnachtsbaums organisierte die Bürgerinitiative Geneicken zum elften Mal ihren Weihnachtsmarkt. Wie immer gab es Glühwein und selbstgebackene Kekse. Im Gegensatz zu den meisten anderen Feiern, gab es hier allerdings keine festen Preise. Ganz im Gegenteil, jeder sollte das geben, was er kann und möchte. Die Bürgerinitiative setzt sich nämlich für ein gemeinsames Miteinander ein, in dem niemand ausgeschlossen wird.

Wolfgang Dammers ist Sprecher der Initiative. „Die Quartiersarbeit befasst sich zwar häufig mit Themen wie der Verkehrsberuhigung, aber auch den Maarplatz weiter zu beleben und die Wohnqualität durch die Gestaltung des Lebensraums zu steigern liegt uns am Herzen.“ Da es eine rein private Initative ist, kommt die finanzielle Hilfe ihnen gelegen.

Für die Bürgerinitiative Geneicken soll der Maarplatz zum Zentrum des dortigen Lebens werden. Wenn im Sommer nicht gerade ein Weihnachtsbaum auf der Grünfläche steht, spenden dort mehrere riesige Platanen Schatten, während sich die Geneickener dort auf Bänke setzen und ein Buch aus dem Bücherschrank lesen können. Für Dammers ist es das, was ein Viertel ausmacht. „Hier muss einfach etwas Leben reingebracht werden. Es braucht Veranstaltungen und zentrale Plätze, auf denen geredet und gelacht, Bekanntschaften und Freundschaften geknüpft werden können.“

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