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Volleyball: Oberliga-Team der Hildener AT macht eine längere Pause

Volleyball : Oberliga-Team der Hildener AT macht eine längere Pause

In dieser Saison kommt die Mannschaft von Rainer Knietzsch nicht wirklich in Schwung. Schon der Start ist zähflüssig und nun verlängert der Verband die Corona-Zwangspause: Bis Ende des Jahres ruht der Spielbetrieb.

Die Volleyballerinnen der Hildener AT sind in dieser Saison noch nicht wirklich in den Rhythmus gekommen. Das merkt man auch Rainer Knietzsch an – der Trainer des Oberliga-Teams muss sich erst für einen Moment sammeln, ehe er mittendrin im Thema ist. „Ja,“ sagt er, „wir haben erst dreimal gespielt, andere Mannschaften schon sechs Mal. Das liegt daran, dass bei uns zwei Teams abgesagt haben wegen Corona-Verdachtsfällen.“

In der dritten Meisterschaftsbegegnung fuhren die Hildenerinnen in eigener Halle einen 3:0-Erfolg ein, besiegten den Dürener TV in drei Sätzen mit 25:20, 26:24 und 27:25. Das war am 3. Oktober. Dann ging es in die Herbstferien – und danach fielen die Partien gegen den TVA Hürth und beim TSV Bayer Dormagen wegen besagter Corona-Verdachtsfälle aus. Am 2. November folgte wegen der hohen Infektionszahlen in der Corona-Pandemie das nächste Verbot für den Amateursport. Damit hinken die HAT-Volleyballerinnen Ende November im Oberliga-Plan sechs Begegnungen hinterher.

Bis Ende Dezember fallen zudem drei weitere Partien aus, denn das Präsidium des Westdeutschen Volleyballverbandes fasste jetzt den Beschluss, den Spielbetrieb im Erwachsenen- und Jugendbereich bis Ende des Jahres pausieren zu lassen. Der Spielausschuss des Verbandes soll sich nun Gedanken über neue Spielsysteme ab dem 1. Januar 2021 machen. Zugleich will der Westdeutsche Volleyballverband gegenüber dem Landessportbund NRW und dem Land NRW darauf drängen, dass Mannschaftstraining in den Vereinen auch für Volleyballer möglichst schnell wieder erlaubt ist.

Derweil hat sich die Truppe von Rainer Knietzsch bereits in die Winterruhe verabschiedet. „Die Mädels trainieren freiwillig oder gar nicht“, formuliert es der Trainer salopp und fügt hinzu: „Wir müssen abwarten, was nächstes Jahr passiert.“ Zu lange darf der Ruhestand jedoch nicht andauern, damit das HAT-Team rechtzeitig wieder hellwach ist.