Politik stimmt für integriertes Konzept in Witzhelden

Zukunft des Höhendorfs: Politik stimmt für integriertes Konzept in Witzhelden

Das „rheinische“ Leichlingen hat es schon, das „bergische“ Witzhelden soll es bald bekommen: ein Integriertes Handlungskonzept (InHK). Ein wichtiger Schritt in diese Richtung wurde nun eingeleitet, in dem bereits der Bezirksausschuss und am Montag auch der Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung (ASW) einem „Anforderungsprofil zur Vorbereitung der Ausschreibung für ein Integriertes Handlungskonzept Witzhelden“ zugestimmt haben.

Insgesamt sieben Planungsbüros will die Stadt auf dieser Basis um die Abgabe eines Angebotes zur Erstellung des Integrierten Handlungskonzeptes für Witzhelden bitten. Im Rahmen des Leitbildprozesses waren bereits 2017 Zukunftsperspektiven für die Gesamtstadt formuliert worden. Darin sind grundsätzliche Ziele für einen Zeitraum von rund 20 Jahren festgelegt, aber keine konkreten Maßnahmen. Um letztere sowie Projektideen für Witzhelden ableiten zu können, bedarf es nun der konkreteren Betrachtung im Rahmen der Aufstellung des Konzeptes.

„Das Integrierte Handlungskonzept Witzhelden soll insgesamt die Rahmenbedingungen zum Erhalt und zur Stärkung eines vielfältigen und lebendigen Witzheldens schaffen“, hieß es in der Verwaltungsvorlage, die nun einstimmig den ASW passiert hat.

Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Witzhelden (VVV) hatte kürzlich berichtet, dass es ab Sommer Versammlungen im Höhendorf geben soll, bei denen die Witzheldener Wünsche zur Weiterentwicklung des Dorfes einbringen können. „Nur wenn genügend Bürger daran teilnehmen, ist dies Anlass für die Verwaltung und die Politik, das Projekt weiter zu verfolgen und Fördermittel für Witzhelden in Düsseldorf zu beantragen“, hatte Vorsitzender Ulrich Braun betont. Bei Erfolg könne man „mehr Geld an öffentlichen Mitteln nach Witzhelden holen als in allen Jahren davor“.

(inbo/LH)
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