Bayer Kasino und Saal Norhausen: Tolle Hochzeitsideen – gleich auf zwei Messen in Leverkusen

Bayer Kasino und Saal Norhausen : Tolle Hochzeitsideen – gleich auf zwei Messen in Leverkusen

Was gehört zu einer perfekten Hochzeit? Diese Frage stellen sich viele Brautpaare. Nicht nur in Leverkusen, sondern in der gesamten Umgebung. Antworten gab es am Sonntag auf gleich zwei Hochzeitsmessen: im Bayer Kasino und in der Rheindorfer Gaststätte Norhausen.

Dort hatten sich Stefan Willeke (Konditorei Willeke), Hagen Norhausen (Gaststätte Norhausen) und Daniel Struck (Hochzeitshaus Struck) zum zweiten Mal zusammengeschlossen. Dass es ein drittes Mal geben wird, steht bereits fest. „Dann noch größer und mit weiteren Ausstellern“, versprach Stefan Willeke. Zwar sei die Anzahl von aktuell 15 Händlern zwar gleichgeblieben. Die Nachfrage sei aber so groß, dass gar nicht alle Interessenten berücksichtigt werden konnten.

Die Hochzeitsmesse im Kasino betrachte man keinesfalls als Konkurrenz. „Ich sehe es als positive Ergänzung“, sagte Norhausen, der sich über die hohe Resonanz der Besucher ebenso sehr freute wie seine Geschäftspartner. Wie alle Anbieter empfahl auch er eine frühzeitige Planung. „Am besten sechs Monate vorher beginnen“, regte Gregor Kaletta an, Inhaber des Leverkusener Brautmoden Geschäftes Vero, der im Bayer Kasino bei zwei Modenschauen insgesamt 16 Brautkleider präsentieren ließ.

In der „guten Stube von Leverkusen“, als die sich das Kasino verstanden wissen möchte, waren ebenfalls 15 Unternehmen vertreten. Sie boten auf 800 Quadratmetern Ausstellungsfläche alles an, was zu einer vollendeten Hochzeitsfeier gehört – angefangen von Tischdekoration über Einladungen bis hin zu Floristik. Es war die fünfte Hochzeitsmesse, die Veranstaltungs- und Eventmanager Andreas Gebel und sein Team organisiert hatten. „Wir versuchen, ein rundum sorglos-Paket anzubieten. Auf Wunsch kann alles über uns gebucht werden“, sagte der Geschäftsmann, der am Sonntag rund 350 Besucher in seinem Haus begrüßen konnte, 100 mehr als im Vorjahr. „Von der Nachfrage sind wir hellauf begeistert“, versicherte Gebel deshalb.

Manche besprachen letzte Details, andere unterschrieben erste Verträge, die meisten waren gekommen, um sich zu informieren. So, wie Michelle (25) aus Solingen, die mit Freundin und drei Cousinen vor Ort war. Ihren Verlobten Karl-Heinz (28) will sie im Juni 2020 heiraten. Ganz romantisch mit Standesamt, Kirche und im Beisein von 90 Gästen. „Fast alles ist schon unter Dach und Fach. Heute wollte ich mir nur noch die letzten Inspirationen holen.“

Wie Norhausen betrachtete Gebel die zweite Hochzeitsmesse in der Stadt nicht als Konkurrenz, sondern als weiteres Angebot. Er plant sogar, im Laufe der Woche mit den Veranstaltern Kontakt aufzunehmen, um für nächstes Jahr eventuell einen Bus-Shuttle einzurichten. Seine Meinung: „Man muss sich für die Stadt so gut aufstellen, dass alle die Möglichkeit haben, beide Messen zu besuchen.“

Mehr von RP ONLINE