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Eishockey: Was für den Absteiger ein Gewinn war

Eishockey : Was für den Absteiger ein Gewinn war

Die Skaterhockey-Jugend der SG Langenfeld Devils muss die 1. Jugendliga direkt wieder verlassen. Die Entscheidung fiel dabei schon am drittletzten Spieltag im Duell mit dem direkten Konkurrenten Ahauser Maidy Dogs, der gut zwei Drittel lang von der Nervosität der gehemmt wirkenden Gastgeber profitierte.

Langenfeld verlor mit 0:6 (0:2, 0:2, 0:2) und stand dadurch vorzeitig als Absteiger fest. Das folgende 0:8 (0:1, 0:5, 0:2) nur 24 Stunden später gegen den Spitzenreiter Crefelder SC war dann fast bedeutungslos. Langenfeld (Achter/6:24 Punkte) kann die Eagles (10:20) nicht mehr vom rettenden siebten Tabellenplatz verdrängen.

Die Devils steigen gemeinsam mit den Uedesheim Chiefs ab und beide landeten nicht aus Zufall hinten. So hatte Langenfeld den zweitschlechtesten Sturm und die zweitschwächste Abwehr (25:118 Tore). Hier waren nur die Chiefs schlechter (19:195), die wohl nicht mal einen Punkt erzielen werden (bisher 0:30). Zwei seiner drei Siege holten die Langenfelder gegen Uedesheim (6:0, 5:2). Den dritten Erfolg gabs in der Hinrunde in Kaarst (4:3).

Obwohl das junge Devils-Team das Abenteuer 1. Liga nicht erfolgreich bewältigte, konnten die Trainer Vanessa Hofer und Jan Braun mit den Auftritten in den vergangenen Monaten durchaus einverstanden sein. Der Mini-Kader zog sich unter dem Strich viel besser aus der Affäre, als das viele erwartet hatten. Ganz nebenbei war sowohl der Spaß- als auch der Lernfaktor hoch. Deshalb wird die Mannschaft auch versuchen, die abschließende Aufgabe am Samstag (17.30 Uhr) beim Fünften Samurai Iserlohn vernünftig über die Bühne zu bringen.

(RP)