Skaterhockey: Devils brauchen nur noch drei Punkte

Skaterhockey : Devils brauchen nur noch drei Punkte

Der Skaterhockey-Zweitligist will in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft einziehen.

Die SG Langenfeld Devils (SGL) müssen in dieser Saison unter schwierigen Bedingungen in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Nord bestehen. Schließlich fallen immer wieder wichtige Spieler aus, wie etwa Kapitän Henk Ginsberg (Innenbandriss), Kevin Heller (Schulter), Maurice Gladbach (Innen- und Außenbandriss) und Tim Schmitz (Nasen-Operation). Dennoch wollen die Devils weiterhin die Play-off-Plätze erreichen, indem sie mindestens Vierter werden.

Obwohl zahlreiche Stützen kontinuierlich ausfallen, könnten die Langenfelder ihre Ziele tatsächlich verwirklichen. Momentan belegen sie jedenfalls mit 22 Punkten den vierten Rang. Der Fünfte Ahauser Maidy Dogs verfügt über 18 Zähler und hat drei Spiele mehr bestritten. „In den letzten fünf Partien konnten wir unseren vierten Platz festigen. Wir brauchen nur noch wenige Punkte, um die Führung nach Hause zu bringen. Wenn alles gut geht, haben wir es mit drei weiteren Zählern geschafft“, erklärt der erfahrene SGL-Coach Thomas Schütt.

Zuletzt zog Langenfeld gegen die TGW Kassel Wizards knapp mit 10:11 nach Penaltyschießen den Kürzeren. Im dritten Durchgang bewiesen die Devils noch eine hervorragende Moral, indem sie einen 4:10-Rückstand zum 10:10 aufholten. „Ich habe eine starke Mannschaftsleistung gesehen, aber am Ende hat leider die Kraft gefehlt“, stellt Schütt fest.

Anschließend hatte seine Mannschaft beim überragenden 22:2 (7:0, 5:1, 10:1) über die Uedesheim Chiefs keinerlei Probleme. Daraufhin gewannen die Devils auch gegen die Ahauser Maidy Dogs deutlich – 10:3 (4:0, 1:3, 5:0). Am Anfang hatten die Langenfelder noch erhebliche Schwierigkeiten mit den Gästen, sodass sie viele individuelle Fehler einstreuten. Nach einer klaren Ansprache von Schütt stabilisierten sich aber die Langenfelder und sicherten sich den wertvollen Erfolg.

Aufgrund der sehr hohen Temperaturen erlebten die Devils beim 5:6 (0:2, 2:2, 2:3) gegen die Red Devils Berlin einen harten Arbeitstag. „Es war ein sehr offenes Spiel, aber leider konnten wir den knappen Rückstand am Ende nicht mehr aufholen“, sagt Schütt. Obwohl die SGL dann wegen zahlreicher Urlauber nur mit zwei Torhütern und acht Feldspielern bei den Mendener Mambas antrat, setzte sie sich trotzdem knapp durch – 8:6 (3:4, 2:2, 3:0). Die Mendener konnten von ihren schnellen Aktionen in der kleinen Halle profitieren.

In den vergangenen Wochen zeigten die Langenfelder starke Leistungen, weil Marius Limper und Tim Wilmshöfer die Richtung vorgaben. Darüber hinaus war Christian Kretschmann eine erhebliche Stütze. Kretschmann spielt ab der neuen Saison als Eishockey-Profi für die Düsseldorfer EG und half in der Sommerpause bei der SGL aus, aber jetzt verabschiedete er sich wieder. Am 4. August (16 Uhr) treten die Devils beim Dritten Kassel (26 Zähler) an. „Kassel hat bislang wenige Spiele absolviert, aber am Ende werden sie sicher Erster“, betont Schütt. „Sie haben eine sehr große und heiße Halle, aber wir stellen uns der Herausforderung.“

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