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Skaterhockey: Bei den neuen Teufeln stimmt die Mischung

Skaterhockey : Bei den neuen Teufeln stimmt die Mischung

Skaterhockey-Regionalligist ist bisher mit einer Mannschaft aus jungen und erfahrenen Kräften als Tabellendritter gut unterwegs.

Nach dem Abstieg in der vergangenen Saison gab es durchaus einige Fragezeichen bei den SG Langenfeld Devils. Obwohl es meistens nur knapp zum Klassenerhalt reichte, war die Mannschaft immerhin lange ein fester Bestandteil der 2. Skaterhockey-Bundesliga. Daher kam der Gang in die Regionalliga auch nicht völlig überraschend. Anschließend konnten die Teufel dann doch einen großen Teil des Kaders halten – und durch Talente aus der eigenen Jugend ergänzen. Trainer Thomas Schütt hat daraus inzwischen ein Team geformt, dem sogar der direkte Wieder-Aufstieg gelingen könnte. Nach fünf Siegen aus sieben Spielen haben die Devils 17 Punkte auf dem Konto. Nur der Tabellenführer HC Köln-West Rheinos (20) und Fortuna Bonn Thunder (18 Punkte) stehen noch ein bisschen besser da.

"Es läuft alles nach Plan", meint Abteilungsleiter Lars Kehren, "aber wir heben jetzt nicht ab. Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir oben mitspielen wollen. Daran hat sich nichts geändert." Schon im ersten Spiel gegen die GSG Nord zeigten die Teufel, dass mit ihnen zu rechnen ist. Dem 8:4-Sieg über den Nachbarn aus Düsseldorf folgten ein 6:4 und ein 10:6 gegen die Bockumer Bulldogs. Die Partie beim Crefelder SC III (7:4) bestätigte den positiven Trend und gegen die Düsseldorf Rams II gab es sogar einen 13:4-Kantersieg. Die bisher einzige Niederlage (5:7) fing sich die SGL gegen den Tabellenführer ein.

"Die sind uns sicherlich noch einen Schritt voraus, weil ihr Kader in der Breite deutlich besser aufgestellt ist", sagt Kehren, "wir wollen uns aber gleich dahinter einreihen und haben den zweiten Platz im Fokus." Obwohl der Abteilungsleiter nach der knappen Niederlage fürs Rückrunden-Treffen mit Köln ganz gute Chancen sieht, legt er sich keineswegs auf den Aufstieg fest: "Das wäre angesichts der vielen jungen und unerfahrenen Spieler in unseren Reihen vielleicht doch ein bisschen zu früh."

Ein weiterer und nach Kehrens Ansicht unnötiger Punktverlust passierte im ersten Duell gegen die Düsseldorf Rams II. Nach dem Ende der drei Drittel hieß es 6:6 – und Langenfeld setzte sich erst über ein Penaltyschießen durch. Das alles ist auf eine Regeländerung zurückzuführen, die bei einem Remis zunächst beiden Teams einen Punkt zuspricht - und der Sieger im Penaltyschießen bekommt einen zusätzlichen Zähler. Ein normaler Sieg bringt mittlerweile drei Punkte.

Im Pokalwettbewerb steht die Mannschaft um Kapitän Tommi Melkko im Achtelfinale, denn zuletzt sprang ein 9:8-Sieg gegen den Zweitligisten HC Merdingen heraus. Das Ergebnis passt zum allgemeinen Aufschwung der Teufel, die junge Talente gut in die Mannschaft eingebaut haben. So sieht der Abteilungsleiter im ehemaligen Jugendspieler Lars Grabisch (17) längst eine unverzichtbare Stütze der Abwehr. Hinzu kommen erfahrene Kräfte wie Tommi Melkko, Christoph Hermes oder Markus Kruber. "Die Mischung passt", meint Kehren. Viele Fragezeichen scheinen sich in Luft aufgelöst zu haben.

(dora)