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Monheim: Martins-Markt lockt Kunden in die Monheimer City

Monheim : Martins-Markt lockt Kunden in die Monheimer City

Trödel, Attraktionen, Kunsthandwerk und Livemusik stehen am verkaufsoffenen Sonntag auf dem Programm.

Am kommenden Sonntag erobert die Gans "Moni" wieder das Marktgeschehen in der Stadt. Das Federvieh ist das traditionelle Maskottchen des Martins-Marktes. Seit inzwischen 19 Jahren organisiert der Treffpunkt Monheim als Interessenvertretung der lokalen Wirtschaft den verkaufsoffenen Sonntag mit Rahmenprogramm. Mit im Boot sitzen dabei die Werbegemeinschaft Rathauscenter, das Fachmarktcenter Monheimer Tor und das städtische Citymanagement. "Der Martins-Markt hat sich längst als beliebter Einkaufstag etabliert", meint Treffpunkt-Sprecher Gerald Altvater. "In diesem Jahr haben wir das Programm noch etwas aufgestockt — vor allem auf der Krischerstraße." Gemeint sind damit 15 zusätzliche Holzhütten, in denen Kunsthandwerker ihre Produkte anbieten. Außerdem werden die leerstehenden Pavillons für eine kleine Ausstellung genutzt. In den Buden gibt es handgemachte Grußkarten, Taschen, Fotografien, Mosaikkunst, Poster und vieles mehr. "Damit wollen wir die Lücke bis zum Elektronikfachhandel an der Einmündung zur Lindenstraße schließen", sagt Estelle Dageroth, die seit Mai für die Stadt im Bereich Citymanagement tätig ist.

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Der Expert-Markt eröffnet zwar erst am 14. November, aber bereits zum Martins-Markt wird es dort einige Aktionen geben, um auf das neue Geschäft aufmerksam zu machen. Unter anderem ist eine Kochshow angedacht und ein musikalisches Beiprogramm ab 14 Uhr. "Außerdem können Probefahrten mit E-Bikes unternommen werden", kündigt Dageroth an. Ansonsten bleibt es bei dem bewährten Konzept.

Auf der Bühne an der Krischerstraße, direkt an dem neuen Kreisverkehr, spielen bis nach 17 Uhr verschiedene Bands. Unter anderem unterhalten der Mundart-Sänger Dirk Kögeler und die "Voice of Elvis" Harry Johnson das Publikum. Dazwischen zeigt die Jugendgruppe der Tanzschule Hupperich ihr Können. Die Geschäfte sind von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Nach dem traditionellen Gottesdienst am Eierplatz um 10 Uhr öffnen die Hütten und Stände. Ebenfalls dabei sind rund 40 lokale Vereine und Institutionen — vom Lions Club bis zur Arbeiterwohlfahrt. Die Feuerwehr zeigt auf der Krischerstraße ihre Einsatzfahrzeuge und auch sonst gebe es "viel zu sehen, entdecken und staunen", wie Altvater es umschreibt. Ebenfalls auf der Krischerstraße ist der private Trödelmarkt angesiedelt. "Bisher haben wir viele Anfragen", sagt der Treffpunkt-Sprecher, "aber es sind auch noch ein paar Standmeter frei." Inwiefern sich das Fachmarktcenter Monheimer Tor am Martins-Markt mit Aktionen beteiligt, ist indes noch unklar. Sicher ist, dass der Edeka-Markt mit einer Gulaschkanone dabei ist. "Die anderen werden sicherlich ihre Geschäfte aufmachen", meint Dageroth. Leider gebe es im Monheimer Tor keine Werbegemeinschaft, die als zentraler Ansprechpartner für die Koordination dienen könnte.

(dora)