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Krefeld: Neuer Posten für Gabi Schock als Vorsitzende in RGRE-Ausschuss

Politikerin aus Krefeld : Gabi Schock: Neuer Posten als Ausschussvorsitzende

SPD-Ratsfrau Gabi Schock will das Thema Klimaschutz auf die Agenda des „Rates der Gemeinden und Regionen Europas“ setzen.

SPD-Ratsfrau Gabi Schock ist neue Vorsitzende des Ausschusses für kommunale Entwicklungszusammenarbeit der Deutschen Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE). Die Ausschussmitglieder wählten die Krefelder Kommunalpolitikerin im Rahmen der jüngsten Sitzung in Norderstedt als Nachfolgerin der Bonner Stadtverordneten Christiane Overmans. Es ist das erste Mal, dass eine Krefelderin eine Leitungsfunktion in der kommunalen europäischen Zusammenarbeit innehat.

Die RGRE besteht seit 1955 als eingetragener Verein. Mitglieder sind deutsche Städte, Gemeinden und Landkreise sowie der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Deutsche Landkreistag. Zu den politischen Zielen des RGRE gehört die Mitgestaltung der Zukunft Europas durch die Unterstützung von kommunalen Partnerschaften und die Stärkung der Kommunen auf globaler Ebene.

Gabi Schock möchte als neue Ausschussvorsitzende die Themen Energie und Klimawandel auf die Agenda setzen. „Klimaschutz kennt keine Grenzen und wird auch nur mit überregionaler Zusammenarbeit wirklich erfolgreich sein können“, erläutert sie. Ebenso werde der Stadtentwicklungspolitik eine zentrale Rolle bei dieser Aufgabe zukommen. „Die Energieversorgung im Quartier befindet sich im Spannungsfeld zwischen bezahlbarem Wohnraum und umweltpolitischen Zielen. Wir benötigen daher auch energetische Quartierskonzepte, um die unterschiedlichen Infrastrukturen von Energie, Wärme- und Kälteerzeugung effizient zu koppeln. Dabei geht es nicht allein um die Versorgung eines Gebäudes, sondern die Gesamtheit aus Heizung, Strom, Mobilität und Straßenbeleuchtung.“

Benedikt Winzen, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld, gratuliert der umweltpolitischen Sprecherin seiner Fraktion und Vorsitzenden des Planungsausschusses zur Wahl: „Ich freue mich sehr für Gabi Schock, ist die Wahl doch ein Ausdruck ihrer bemerkenswerten ehrenamtlichen Arbeit, die sie seit Jahren im Interesse der überregionalen Zusammenarbeit leistet.“