Korschenbroich: Millowitsch-Imitator begeistert 800 Senioren

Korschenbroich : Millowitsch-Imitator begeistert 800 Senioren

Zum elften Mal hat die Stadt Korschenbroich zum Seniorennachmittag eingeladen. Wie beliebt dieser ist, dafür waren gestern die gut 770 Gäste der beste Beweis. Um sie kümmerten sich über 60 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Für zünftige Musik sorgte die zehnköpfige Egerländerbesetzung des Bundesschützen-Musikcorps Kleinenbroich.

Schon vor Beginn wurde im riesigen Festzelt, das der Präsident der St. Sebastianus-Bruderschaft, Peter Schlösser, bereitgestellt hatte, fröhlich geschunkelt und mitgesungen. Sozialdezernent Rudolf Graaff hieß sie alle herzlich willkommen, unter ihnen der stellvertretende Landrat Dr. Hans-Ulrich Klose sowie die Vize- Bürgermeister Hans-Willi Türks und Albert Richter. "Das ist ihr Nachmittag", rief Türks den Senioren in einem kurzen Grußwort zu. Ein herzliches Dankeschön hatte er für die freiwilligen Helfer. "Ett kütt wie ett kütt", verkündete Graaff das Motto des Nachmittags. Kaffee, Kirschstreusel und Käsekuchen mit Mandarinchen ließen sich die älteren Herrschaften munden. Den größten Teil des Programms bestritten die Musiker aus Kleinenbroich. Höhepunkt aber war der Auftritt des Millowitsch-Imitators Oliver Hoff aus Köln. "Hallo Freunde, es ist eine helle Freude, in Korschenbroich zu sein, wo die Welt noch in Ordnung ist", begrüßte er seine Zuhörer. Es folgten Sketche und Lieder, bei denen alle mit einstimmten. Und er ahmte Willi Millowitsch so täuschend ähnlich nach, dass man glaubte, er sei es wirklich.

Ältester Mann im Zelt war der 97-jährige Josef Lessmann, auch "Lessmann Jüppchen" genannt. Erst vor einem halben Jahr kam er ins Seniorenzentrum "Haus Tabita" nach Kleinenbroich und lernte dort die 83-jährige Theresia Gick, die dort seit fünf Jahren lebt, kennen. Für den ältesten Mann gab es Sekt, der ältesten Dame wurden Blumen überreicht.

(RP)
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