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Fußball: Klare Ansage: "Zebras" wollen aufsteigen

Fußball : Klare Ansage: "Zebras" wollen aufsteigen

Die vergangene Saison schloss die Ernst-Truppe mit dem fünften Platz ab. Das soll diesmal noch besser werden. Aus dem Kreis der Neuen ragt der Oberliga-erfahrene Daniel Beine heraus. Mit ihm dürfte Rindern eine Torgarantie verpflichtet haben.

Mit großem Selbstbewusstsein und einem klar formulierten Saisonziel geht der SV Rindern in die am Wochenende beginnende Meisterschaft in der Fußball-Kreisliga A. Das Ziel ist klar: Für den Verein, das Trainerteam und die Mannschaft geht es in dieser Spielzeit nur um den Aufstieg in die Bezirksliga. "Dabei ist es egal, ob wir Erster oder Zweiter werden. Aber ganz klar ist, dass wir nach oben wollen. Und mit dem uns diesmal zur Verfügung stehenden Kader letztendlich auch nach oben müssen", erklärt Rinderns Co-Trainer Bernard Alijaj, der Trainer Joris Ernst während dessen Urlaub vertrat.

In der abgelaufenen Spielzeit, die mit dem fünften Tabellenplatz endete, fehlte es den "Zebras" an Konstanz. Besonders gegen vermeintlich schwächere Teams aus der Liga fehlten am Ende die Siege. "Wir mussten erkennen, dass unser Kader in der Breite nicht so aufgestellt war, wie wir uns das gewünscht haben. Auch mussten wir im Defensivbereich aufgrund unterschiedlicher Ursachen häufiger umstellen, was nicht immer für die notwendige Sicherheit gesorgt hat", so der Co-Trainer.

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Und auch im Offensivbereich lief es in einigen Phasen der Saison nicht so, wie man es sich unterhalb der Wasserburg gewünscht hatte. Zwar kam die Mannschaft während eines Spiels zu ausreichend vielen Tor-Möglichkeiten, doch am Ende haperte es bei der Chancenverwertung. "Wir haben erkennen müssen, dass wir im Spiel einige Baustellen hatten, um ganz oben dabei zu sein zu können. Wir denken, das mit den Neuzugängen aufgefangen zu haben", so Alijaj.

In der Innenverteidigung soll Chima Martins Ukaegbu, der von der Reserve des SV Sonsbeck zum SV Rindern wechselte, für die nötige Stabilität sorgen. Für Durchschlagskraft an vorderster Front setzen die Verantwortlichen des SV Rindern auf Daniel Beine, der auf allen seinen Stationen unter Beweis gestellt hat, dass er "weiß, wo das Tor steht", wie es Trainer Joris Ernst formuliert. Und entscheidend mehr noch, wie man das Spielgerät in eben diesem dafür vorgesehenen Kasten unterbringt. Dazu kommt der vielseitig einsetzbare Waldemar Schurr, der vom ehemaligen Ligakonkurrenten SV Bedburg-Hau gekommen ist und seine Stärken neben anderen auch in der Abwehr hat. Bei diesem personellen Zuwachs kommt auch Rinderns Co-Trainer Alijaj nicht umhin zu erklären: "Die Neuzugänge sind schon Hochkaräter und werden uns hoffentlich die letzten fehlenden Prozentpunkte im Aufstiegskampf liefern."

Natürlich ist man sich aufgrund der klaren Aufstiegsvorgabe im Lager der Schwarz-Weißen bewusst, dass die Mannschaft der Konkurrenz in einer gänzlich anderen Position gegenübertritt als noch in der vergangenen Saison. Entsprechend groß wird auf Rinderner Seite der Druck sein. Doch das sieht Bernard Alijaj nicht als Hindernis. "Wir wissen, dass die Erwartungen an uns hoch sind. Doch es ist Aufgabe des Trainerteams, dafür zu sorgen, dass die Mannschaft diesem Druck standhält. Zudem können und müssen wir mit diesem Kader selbstbewusst in die Saison gehen. Alle Positionen sind doppelt besetzt, so dass auch der interne Konkurrenzkampf da ist und sich kein Spieler ausruhen kann."

Als Konkurrenten um den Aufstieg hat man im Lager der Zebras den TSV Weeze und mit einigem Vorbehalt auch die Straelener Reserve ausgemacht. Letztere Prognose hängt davon ab, was die grün-gelbe Zweitvertretung aus dem Oberliga-Kader dazu bekommt. Dem Aufsteiger Kevelaerer SV, der sich personell verstärkt hat, traut man in der neuen Liga-Umgebung eine Überraschung zu.

(RP)