Kreis Kleve: Chance zwischen Randstad und Ruhrgebiet

Kreis Kleve : Chance zwischen Randstad und Ruhrgebiet

Die Hochschule Rhein-Waal hat Internationalität ganz groß auf ihre Fahnen geschrieben. Der größte Teil der Studienangebote wird in englischer Sprache gehalten. Schon jetzt sitzen Studenten aus Asien, Afrika und europäischen Staaten in den Seminaren und Vorlesungen. Da lag es auf der Hand, einen Festredner einzuladen, der international arbeitet.

Mit Axel Gerberding, Geschäftsführer der Deutsch-Niederländischen Handelskammer mit Sitz in Den Haag, hatte Kuypers den Mann eingeladen, der Mut machte, den Kreis Kleve wieder als Mittelpunkt und nicht als Randlage zu sehen: Man müsse die Lage zwischen den Ballungsgebieten Randstad und Ruhrgebiet als Chance nutzen. Für die Studenten gut zu hören, dass es nicht nur diese Chance gibt, sondern dass Gerberdings Kammer auch Praktika vermittelt – wenn entsprechende Kenntnisse vorliegen. Unterricht in englischer Sprache sei während des Studiums wichtig, sagte der Handelskammer-Chef. Überhaupt gelte es, die Sprachkompetenz über die Grenzen aufrecht zu erhalten: So gingen der niederländischen Wirtschaft Geschäfte in Milliardenhöhe verloren, weil dort nicht mehr Deutsch gesprochen werde.

Klar, dass da die Studenten die Frage nach Auslandspraktika stellten. Die gibt es – allerdings warnte Lukas Verlage, dessen Firma auch Praktika in England und der Schweiz vergibt, dass ein Auslandsstudium in London mindesten 1200 Euro monatlich koste – allein für Miete und Leben.

(RP)
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