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Kevelaer: Filmvorführung zum Frauentag im "Goli"

Kevelaer : Filmvorführung zum Frauentag im "Goli"

Sie war laut und radikal - die bürgerliche Frauenbewegung, die für das Frauenwahlrecht und für die allgemeine Gleichstellung Anfang des 20. Jahrhunderts öffentlich kämpfte. Pünktlich zum weltweit begangenen internationalen Frauentag am Mittwoch, 8. März, laden die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goch, Friederike Küsters, die Frauenberatungsstelle Impuls und die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Kleve, Silke Lamers, zur Filmvorführung "Suffragette - Taten statt Worte" in das Goli-Theater in Goch ein. Einlass ist ab 19 Uhr.

Gezeigt wird ein mitreißendes Drama über die geschichtsverändernden Anfänge der Frauenrechtsbewegung in Großbritannien zu Beginn des 20. Jahrhunderts:

1903 gründete Emmeline Pankhurst, gespielt von Meryl Streep, eine bürgerliche Frauenbewegung, die in den folgenden Jahren sowohl durch passiven Widerstand, als auch durch öffentliche Proteste bis hin zu Hungerstreiks auf sich aufmerksam machte. Neben dem Wahlrecht kämpften sie für die allgemeine Gleichstellung der Frau und für Rechte, die heute so selbstverständlich scheinen. In ihrer zunehmenden Radikalisierung riskierten sie, alles zu verlieren - ihre Jobs, ihr Heim, ihre Kinder und ihr Leben.

Fesselnd wie ein Thriller erzählt der Film die spannende und inspirierende Geschichte ihres Kampfes um Würde und Selbstbestimmung. Eintrittskarten zum Preis von sechs Euro inklusive eines Getränks sind erhältlich bei der KulTourbühne in Goch sowie bei der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Kleve, Silke Lamers, Telefonnummer 02821 85542.

An vielen Orten der Welt erinnern am 8. März Frauenorganisationen daran, dass es trotz gesetzlich verbriefter Gleichberechtigung von Frauen und Männern und trotz zahlreicher Erfolge auf dem Weg zu einer gelebten Gleichstellung noch eine Menge zu tun gibt, damit die Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen gegeben ist. "Auch bei uns in Deutschland gilt nach wie vor, dass die Gleichstellung noch umfassend in die Realität umgesetzt werden muss", so Elke Sanders, Sprecherin der Kreisverwaltung Kleve in der Einladung.

(RP)