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Hückeswagen: Polizei-Kontrolle soll Einbrecher abschrecken

Hückeswagen : Polizei-Kontrolle soll Einbrecher abschrecken

Im Zuge der landesweiten Groß-Razzia wurde am Donnerstag auch in Hückeswagen kontrolliert. Der Fahrer des belgischen Sportwagens der Marke Jaguar guckte ein wenig irritiert, als ihn der Bezirksbeamte Andreas Roth am Nachmittag gegen 15 Uhr in Kammerforsterhöhe am Abbiegen in Richtung Scheideweg hinderte. Stattdessen musste der Mann wenige Meter geradeaus fahren, wo ihn in der Bushaltebucht bereits mehrere Bereitschaftspolizisten erwarteten. Nach einer kurzen Kontrolle seiner Papier konnte der Belgier seine Fahrt jedoch fortsetzen – offenbar kam er nicht als möglicher Einbrecher in Betracht.

Im Zuge der landesweiten Groß-Razzia wurde am Donnerstag auch in Hückeswagen kontrolliert. Der Fahrer des belgischen Sportwagens der Marke Jaguar guckte ein wenig irritiert, als ihn der Bezirksbeamte Andreas Roth am Nachmittag gegen 15 Uhr in Kammerforsterhöhe am Abbiegen in Richtung Scheideweg hinderte. Stattdessen musste der Mann wenige Meter geradeaus fahren, wo ihn in der Bushaltebucht bereits mehrere Bereitschaftspolizisten erwarteten. Nach einer kurzen Kontrolle seiner Papier konnte der Belgier seine Fahrt jedoch fortsetzen — offenbar kam er nicht als möglicher Einbrecher in Betracht.

Gut zweieinhalb Stunden kontrollierte die Polizei an der B 237 etliche Autos. "Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit nehmen die Einbruchsdelikte zu", sagte der Bezirksbeamte Frank Schultes. Davon ist auch Hückeswagen in den zurückliegenden Monaten nicht verschont geblieben: Seit Anfang Oktober haben Einbrecher allein in der Schloss-Stadt rund ein Dutzend Mal zugeschlagen. Von dem groß angelegten Einsatz in allen Kommunen des Kreises erhoffte sich die Polizei Hinweise auf die Täter.

"Wir kontrollieren vor allem auf Straßen, die in die Städte hinein- und wieder hinausführen", erläuterte Schultes. Später, mit Einbruch der Dunkelheit, gingen der Polizeihauptkommissar und sein Kollege Andreas Roth in verschiedenen Wohngebieten Streife. Zum einen wollten sie dort Präsenz zeigen und nach verdächtigen Personen oder Fahrzeugen Ausschau halten, zum anderen die Bewohner für mehr Aufmerksamkeit sensibilisieren. "Wenn wir sehen, dass etwa ein Fenster auf Kipp oder ein Garagentor offen steht, klingeln wir bei den Bewohnern und sprechen sie an", sagte Schultes. Dazu verteilten sie Ratgeber, wie man sich vor ungebetenem Besuch schützen kann.

Schultes appellierte zudem an die Bewohner, ein wachsames Auge auf die Wohngegend zu haben. "Wenn man einen komischen Transporter langsam durch die Straße fahren oder verdächtige Gestalten sieht, sollte man ruhig die kostenfreie 110 anrufen", betonte er. Wenn auch nicht jeder Fremde auf der Straße Böses im Schilde führe, so könne die Polizei doch auf diesem Weg mitunter Einbrecher ermitteln.

Die Ergebnisse ihres kreisweiten Großeinsatzes will die Polizei heute veröffentlichen.

(büba)