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Grevenbroich: Viele Jubilare beim Boerfest in Gindorf

Grevenbroich : Viele Jubilare beim Boerfest in Gindorf

Wenn Brudermeister Robert Hoppe die Toten Hosen zitiert, dann muss er ziemlich stolz sein. "An Tagen wie diesen bin ich glücklich, was die Sankt-Sebastianus- Bruderschaft Gindorf geschafft hat", ließ er das Festkonzert gestern Morgen mit Ehrungen ausklingen. Da das Gindorfer Tambourcorps mit Franz Josef Müller und seiner Gattin Stephanie erstmals das Königpaar stellt und auf der Bühne geehrt wurde, dankte Helmut Denkmann dem Tambourcorps Orken für die musikalische Begleitung.

Die Sympathie der Gindorfer schlug Franz Josef und Stephanie Müller entgegen. Der 43-Jährige ist seit 1974 Mitglied im Sappeurzug. Schützenkönigpaar zu sein ist ein lang gehegter Wunsch der beiden. Musik verbindet und so marschiert Stephanie (39) – wenn sie nicht Königin ist – als Flötistin ebenfalls in den Reihen des Tambourcorps Erftklänge, dessen Tambourmajor ihr Ehemann ist. Als Adjutanten stehen ihnen Rene Stranz und Dirk Schiefer zur Seite. Als Schülerprinzessin ehrte Hoppe Annalena Becker (16), die zugleich Hofdame ist. Thomas Wachtarczyk (21) erhielt als Bruderschaftsprinz einen Orden.

Ehrungen für verdiente Mitglieder

Besonderen Dank sprach der Präsident Christel Schmautz aus, die sich seit 1977 um die Jüngsten im Zug kümmerte und dieses Amt nun abgibt. Für 40 Jahre in der Bruderschaft erhielten Heinz Dieter Breuer, Hermann Hoffmann und Herbert Bollig die Auszeichnung des Bundesverbandes. Zum "50-jährigen" versammelten sich die Goldjubilare Reinhard Schumacher, Willibert Moll, Karl-Heinz Pröpper, Willi Müller und Felix Krowiorz auf der Bühne. Matthias Nix, laut Hoppe ein Mitstreiter der ersten Stunde, blieb aus privaten Gründen der Ehrung zum 60-jährigen fern. Den Jubiläumsorden nahm stellvertretend sein Enkel Heiko van den Burg entgegen.

Agnes Koch führte die Bruderschaftszugehörigkeit ihres verstorbenen Mannes Wilhelm weiter und erhielt für 70 Jahre die Glückwünsche des Vorstands. Oberst Willy Schmautz hielt für Helmut Jungverdorben mit dem Regimentsorden eine besondere Auszeichnung in Händen.

(uwr)