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Grevenbroich: Firma Maasewers zieht von Neuss nach Kapellen

Neues Unternehmen in Grevenbroich : Spezialisten für Sicherheitsleuchten ziehen von Neuss nach Kapellen

Das Unternehmen Maasewers investiert zwei Millionen Euro in ein großes Lager und Büroflächen „Am Schellberg“. Was der Betrieb bietet – und wann der Umzug ansteht.

Die Bagger stehen schon bereit: In diesen Tagen starten die Arbeiten für einen Neubau „Am Schellberg“ im Gewerbegebiet Kapellen gegenüber der Kreiswerke. Dort baut das auf Ersatzstromtechnik spezialisierte Unternehmen Hermann Maasewers, das Ende des Jahres von Neuss nach Kapellen ziehen möchte. „Am Schellberg“ will sich das Unternehmen vergrößern. „Wir haben lange Zeit nach einem geeigneten Grundstück gesucht. Die Stadt Grevenbroich hat uns dabei gut unterstützt“, sagt Buchhalter Maximilian Maasewers.

Das 20 Mitarbeiter zählende Unternehmen investiert in Kapellen rund zwei Millionen Euro. Entstehen soll im Gewerbegebiet ein 650 Quadratmeter großes Lager sowie ein Bürotrakt, der weitere 500 Quadratmeter groß sein soll. „In Neuss platzen wir aus allen Nähten“, sagt Maximilian Maasewers: Dort sitzt das Unternehmen in einem ehemaligen Supermarkt, die Platzkapazitäten sind ausgeschöpft.

Spezialisiert hat sich das Unternehmen, das 1987 gegründet wurde, auf Ersatzstromtechnik. Darunter können sich viele erst einmal nichts vorstellen. Maximilian Maasewers macht es greifbarer: „Wir sind ein Unternehmen, das Sicherheitsbeleuchtung vertreibt und wartet. Jedes öffentliche Gebäude benötigt Sicherheitsbeleuchtung.“ Dazu zählten beispielsweise Rettungszeichenleuchten wie die grün-weiß leuchtenden Hinweisschilder an Notausgängen oder zentrale Batterieanlagen, die etwa im Falle eines Stromausfalls für Energie sorgen, damit Menschen das jeweilige Gebäude mit Licht sicher verlassen können. Laut Maasewers zählen auch Leuchten dazu, die man normalerweise nicht wahrnimmt. „Wir beraten Kunden, kümmern uns um die jährliche Wartung und bei Störungen um die Instandsetzung der Anlagen.“ Auch würden Teile für bestimmte Bereiche angepasst.

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Zum Einsatz kommt die Technik der „Noch-Neusser“ in fast allen Gebäuden, die öffentlich zugänglich sind. „In Krankenhäusern, in Schulen, Stadien, Kinos“, nennt Maximilian Maasewers einige Beispiele: „Jegliche Gebäude mit Publikumsverkehr.“ Zu den bekanntesten Kunden zählen die Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf und die Bay-Arena in Leverkusen. Auch viele Kommunen fragen die Technik an.

Das Unternehmen möchte in Kapellen nicht nur räumlich wachsen: Auch die Zahl der Mitarbeiter soll steigen. Der Betrieb möchte einen zusätzlichen Vertriebler, einen Servicemonteur und einen Auszubildenden im Bereich Büromanagement einstellen.

(cka)