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Corona im Rhein-Kreis Neuss: Zwei weitere Tote - Inzidenz unter 100

Inzidenz im Rhein-Kreis Neuss weiter unter 100 : Zahl der Corona-Todesfälle steigt auf 337

Eine 47-jährige Frau aus Meerbusch und eine 87-jährige Frau aus Jüchen sind ist an den Folgen einer Erkrankung mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer – Stand Pfingstsonntag – auf 337.

Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell – Stand Pfingstsonntag – bei 966 Menschen (Vortag: 1017) eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Hiervon befinden sich 66 (Vortag: 64) in einem Krankenhaus. Kreisweit 16.432 Personen (Vortag: 16.361) sind wieder von der Infektion genesen.

Insgesamt 120.989 Menschen (Vortag: 119.899) haben im Impfzentrum und durch den mobilen Impfdienst des Rhein-Kreises Neuss bislang eine Impfung und 43.335 (Vortag: 43.003) bereits die Zweitimpfung gegen das Coronavirus erhalten.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Robert Koch Instituts (RKI) liegt für den Rhein-Kreis Neuss bei 72,4 (Vortag: 89,9). Ab Pfingstmontag, 0 Uhr, treten Lockerungen in Kraft – eine Übersicht finden Sie hier. Unter den im Kreisgebiet aktuell mit dem Coronavirus infizierten Personen ist bei 556 Fällen (Vortag: 598) die britische Viruslinie B.1.1.7 und bei 4 Fällen (Vortag: 5) die südafrikanische Viruslinie B 1.351 nachgewiesen. Hierbei gibt es aktuell keinen Hot-Spot. Der Rhein-Kreis Neuss untersucht seit Ende Januar alle in den Testzentren Neuss und Grevenbroich sowie durch die mobilen Testteams entnommenen positiven Corona-Tests auf ihre Sequenzierung.

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Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss seit Pandemie-Beginn 17.735 (Vortag: 17.715) Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Von den aktuell 966 Infizierten gehören 219 (Vortag: 232) der Gruppe der unter 20-Jährigen an. Zurzeit sind 1421 Personen (Vortag: 1610) als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Die derzeit mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilen sich wie folgt auf die Städte und die Gemeinde im Kreis:

  • Neuss: 411 (Vortag: 425)
  • Grevenbroich: 145 (Vortag: 163)
  • Dormagen: 157 (Vortag: 170)
  • Meerbusch: 102 (Vortag: 101)
  • Kaarst: 54 (Vortag: 58)
  • Korschenbroich: 39 (Vortag: 43)
  • Jüchen: 33 (Vortag: 34)
  • Rommerskirchen: 25 (Vortag: 23)

„Es gibt eine gewisse Entspannung, aber keine Entwarnung“, mahnt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke weiter zur Vorsicht. Nicht unbedingt notwendige Kontakte meiden, Abstand halten, Maske tragen, in geschlossenen Räumen lüften, häufig testen und viele Bürgerinnen und Bürger impfen – dies sei weiterhin das Gebot, um auf einem guten Weg zu bleiben.

„Wir haben es selbst in der Hand. Es gilt weiter, mit gesundem Menschenverstand Infektionsgefahren zu meiden, nicht alles Zulässige unbedingt auszureizen und nur unbedingt notwendige persönliche Kontakte zu haben“, ruft Petrauschke auf, dass alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Auch weiter fortschreitende Impfungen dürften nicht dazu verleiten, in der Einhaltung der Regeln nachlässig zu werden.

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181 601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

(NGZ)