1. NRW
  2. Städte
  3. Grevenbroich

Grevenbroich: Baum kracht auf Therapiezentrum Haus Welchenberg

Elf Bewohner in Sicherheit gebracht : Riesiger Baum kracht auf Therapiezentrum in Grevenbroich

Die Feuerwehr war vier Stunden auf dem Welchenberg im Einsatz. Ein Fachmann des Technischen Hilfswerks rückte ebenfalls an, um Schäden am Haus zu begutachten. Wie es den Bewohnern geht – und was den Einsatz schwierig machte.

(cka) Großer Schreck für elf Bewohner des Therapaiezentrums Haus Welchenberg: Am Montag gegen 21.50 Uhr ist ein gewaltiger Baum im Sturm umgekippt und auf die Dachkante ihres Wohnhauses geknallt. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt, nur das Haus hat Schaden genommen. Durch den umgestürzten Baum, der offenbar einer Sturmböe nicht standhalten konnte, wurde jedoch ein langer Feuerwehreinsatz ausgelöst. Auch eine Fachkraft des Technischen Hilfswerks (THW) musste am Montagabend auf den Welchenberg ausrücken.

Die Bergung des 20-Meter-Baums gestaltete sich schwierig – nicht nur wegen der vergleichsweise schmalen Wege auf den Welchenberg. Weil die Feuerwehrleute die Dachfläche mit der Drehleiter nicht erreichen konnten, mussten sich die Einsatzkräfte vor Ort mit tragbaren Leitern helfen. Von oben leuchteten sie die Einsatzstelle aus. „In einem ersten Schritt begannen die Kräfte unter Einsatzleiter Max Chiandetti, die auf dem Dach liegende Baumkrone mit Hilfe von Kettensägen zu zerlegen und von Hand abzutragen, um das Gebäude zu entlasten“, teilte die Feuerwehr am Dienstag mit. 

  • Feuer im Remscheider Südbezirk : Haus nach Feuer unbewohnbar
  • Am Levy-Weg war eine Laube in
    Feuerwehreinsätze in Schwalmtal : Feuerwehr löscht brennende Gartenlaube in Schwalmtal
  • Auf der Johannes-Girmes-Straße stießen mehrere Pkw
    Zusammenstoß in Grefrath-Oedt : Feuerwehr bei Unfall im Einsatz

Gemeinsam mit einem THW-Bau-Fachberater begutachteten die Einsatzkräfte anschließend das Gebäude auf Schäden im Dach- und Wandbereich sowie in den Innenräumen. Nach eingehender Kontrolle waren keine schwerwiegenden baulichen Schäden festzustellen. „Wir haben Glück gehabt, es sieht schlimmer aus, als es ist“, sagte die Teamleiterin für den stationären Bereich auf Anfrage unserer Redaktion. Nun soll sich ein Dachdecker den Schaden ansehen. Die endgültige Beseitigung des restlichen Stammes übernimmt im Laufe der Woche eine Fachfirma.

Im Einsatz waren 20 Kräfte der hauptamtlichen Wache sowie der ehrenamtlichen Löscheinheit Gustorf/Gindorf. Weitere Ehrenamtler der Einheit Stadtmitte stellten während der Arbeiten den Grundschutz in der Stadt sicher. Nach etwa vier Stunden war der Einsatz auf dem Welchenberg beendet.

(cka)