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Arbeitskreis sucht Lösung für mehr Kita-Plätze

Kinderbetreuung : Kita-Zukunft Thema in Fachgruppe

An der Positionierung als „familienfreundliche Stadt“ wird konzeptionell gearbeitet.

„Ein erster, wichtiger Schritt“ sei bereits im Jugendhilfeausschuss (JHA) gemacht worden, sagt Erster Beigeordneter Michael Heesch über die Empfehlung des JHA an den Rat, in drei Punkten „Soforthilfe zur Entlastung der Eltern“ zu schaffen.

Aber jenseits der Abschaffung der Stichtagregelung sowie der Anhebung des Freibetrags und einer zweiprozentigen linearen Entlastung – allesamt finanzielle Maßnehmen – überlegen die Mitglieder des JHA, wie die Betreuung der Kleinsten in Zukunft gestaltet werden kann. Dazu wurde eigens ein Facharbeitskreis eingerichtet, dem unter anderem Dezernent Heesch, seine Kollegen Birgit Schikora und Paul Janus, Mitglieder der Parteien und JHA-Vorsitzende Heike Troles angehören. Jetzt tagte der Facharbeitskreis erstmalig. „Zwei Themen standen im Fokus“, wie Heesch sagt: In den kommenden drei Jahren fehlen der Stadt etwa 220 Kindergartenplätze, „ich gehe von zwei weiteren Kitas aus“, skizziert Heesch Betreuungsmöglichkeiten. Wunschstandort Nummer eins sei für eine neue Kita das Gebiet rund um die Adresse „Böhnerfeld“. Seit Jahren sei das Areal als Gemeindefläche ausgewiesen und grundsätzlich genehmigungsfähig. Ginge es nach Michael Heesch, stünde die Einrichtung spätestens 2020. Und jenseits der Baupläne gäbe es bereits Gespräche mit eventuellen Trägern.

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„Nun müssen wir uns auf die Suche nach einem weiteren Standort machen“, sagt er über die zweite fehlende Kita. Im optimalen Fall entsteht sie im Süden der Stadt, so dass flächendeckend Bedarfe gedeckt werden können. Die aus der Politik vorgeschlagene Idee, in Sachen Betreuung massiv auf  Tagespflegepersonal zu setzen, ist für Heesch keine ausschließliche Lösung. „Die Tagespflege ist nicht beliebig erweiterbar, es gibt nicht genügend Tagesmütter“.

(von)