Grevenbroich: Haus nach Dachstuhlbrand unbewohnbar

60 Feuerwehrleute in Grevenbroich im Einsatz: Haus brennt ab - Bewohner retten sich

In Grevenbroich hat am Mittwochabend der Dachstuhl eines Wohnhauses auf der Nordstraße gebrannt. Insgesamt 60 Einsatzkräfte waren vor Ort, die Bewohner retteten sich und ihre Haustiere.

Nach ersten Erkenntnissen geriet gegen 19.15 Uhr ein Balkon in Brand. Das Feuer breitete sich binnen kürzester Zeit auf das Dachgeschoss eines Anbaus und des Haupthauses aus. Sogar im Neusser Süden war eine dichte, schwarze Rauchwolke zu sehen.

Einsatzleiter Manfred Neuen erhöhte die Alarmstufe und forderte weitere Einsatzkräfte an. Insgesamt waren 60 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Nordstraße wurde während der Löscharbeiten komplett gesperrt. Vier Trupps bekämpften das Feuer von innen, drei von außen. Im Einsatz waren neben der Feuerwehr Grevenbroich auch die Kollegen aus Jüchen, Wevelinghoven und Gustorf-Gindorf. Rund eine Stunde nach Ausbruch war das Feuer unter Kontrolle. Die weiteren Löscharbeiten zogen sich allerdings bis nach 22 Uhr hin.

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Die sechs Bewohner des Hauses konnten sich selbst und ihre Haustiere bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus dem Haus retten und blieben allesamt unverletzt. Drei Personen kamen bei Freunden unter, eine dreiköpfige Familie wurde von der Stadt in einer Not-Unterkunft untergebracht.

Die Brandursache ist noch unklar, das Gebäude wurde versiegelt. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen. Auch zur Schadenshöhe gibt es noch keine Angaben.

(seeg)