1. NRW
  2. Städte
  3. Geldern

Wolfgang Wieland aus Geldern hat einen gestörten Telefonanschluss

Kein Anschluss in Kapellen : Das lange Warten auf die Telekom

Seit mehr als einem Monat ist das Telefon von Wolfgang Wieland gestört. Der Mann aus Kapellen fühlt sich durch das Unternehmen hingehalten.

Wolfgang Wieland ist froh, dass er ein Handy hat. So kann er wenigstens telefonieren. Wäre er nur auf sein Haustelefon angewiesen, sähe es für den Kapellener schlecht aus. Denn sein Festnetzanschluss ist gestört. Seit dem 12. Juni schon. Und er weiß nicht, ob und wann die Deutsche Telekom, bei der Wieland seit 31 Jahren Kunde ist, die Störung beheben kann.

Einige Male hat Wieland sich bei dem Telekommunikationsunternehmen in Erinnerung gebracht — zuletzt am Montag. Bei der Störungsstelle und der Beschwerdestelle bemühte er sich um eine Lösung. Am 6. Juli schien das Problem behoben. Wieland: „Da funktionierte mein Telefon, aber nur für sechs Stunden.“ Ansonsten empfindet er die Gespräche mit den diversen Telekom-Stellen als ein Gemisch aus Ausreden und Hinhaltetaktik.

 Die Rufumleitung auf sein Handy habe, so Wieland, erst nach dem fünften Anruf bei der Störungsstelle geklappt. Am 13. Juli meldete die Beschwerdestelle: „Ihr Telefon funktioniert wieder.“ Doch das Festnetz ist laut Wieland weiter kaputt, nur die Rufumleitung aufs Handy stehe.

  • Durch das Hochwasser wurden Kabel der
    Kein Telefon in Ratingen : Ratinger nach Hochwasser ohne Telefon
  • Hiltrud Schmitz hilft Senioren beim Einstieg
    Senioren in Viersen : Digital-Patin hilft beim Umgang mit Handy und PC
  • 20.07.2021 , Mayscho§ Mayschoss ist eine
    Vermisstensuche im Hochwassergebiet : Mit dem Spürhund von Haus zu Haus

Am 16. Juli wurde sein Wunsch, ein Techniker möge doch rauskommen und sich die Sache vor Ort ansehen, erfüllt. Die Auskunft des Experten war für Wieland wenig zufriedenstellend. Angeblich gehe das Signal nur bis zum Brühlschen Weg, dort seien Tiefbauarbeiten nötig. Allein: Der Brühlsche Weg ist Kilometer entfernt von Wielands Haus.

Die Anfrage unserer Redaktion bei der Pressestelle der Deutschen Telekom Mitte voriger Woche blieb bisher ohne Antwort.