Kolpingsfamilie Geldern: Gelderner Cowboys auf dem Kriegspfad

Kolpingsfamilie Geldern : Gelderner Cowboys auf dem Kriegspfad

Das traditionelle Vater-Sohn-Zeltlager der Kolpingsfamilien im Kreis Kleve hat in Hoch-Elten stattgefunden. Das Thema: Wanted – Dead or Alive – Wilder Westen! Neben den Gastgebern aus Elten waren die Kolpingsfamilien aus Issum, Weeze, Goch, Uedem, Rees sowie die 24 Gelderner Cowboys am Start.

Insgesamt reisten rund 180 Väter und Söhne an. Pfarrer und Präses Theo van Doornick eröffnete das Lager mit einem mitreißenden Gottesdienst. Thema war die Rede des Häuptlings Seattle, des Chiefs der Duwamish-Indianer, im Jahr 1855 vor dem Präsidenten der Vereinigten Staaten. Damals wollten die weißen Einwanderer das Land der Indianer kaufen. Darin weist er darauf hin, dass die Erde nicht den Menschen gehört, der Mensch gehört zur Erde. Die Rede des Häuptlings ist heute genauso aktuell wie damals. Es folgten die traditionelle Nachtwanderung und ein schöner Ausklang am Lagerfeuer.

Am nächsten Tag wurden die Kolpingsfamilien dann vor neue Aufgaben gestellt. Mit Dachlatten und Folie sollten sie ein Tipi bauen. Später ging es dann auf den Kriegspfad. Alle Kolpingsfamilien bekamen einen Plan, um sich damit durch die Natur zu kämpfen. Aufgaben wie Hufeisenwerfen, Wassertransport auf dem Kopf, Kerzen ausschießen, Balancieren auf der Slackline und Bierkrugschieben mussten gemeistert werden. Abends kam die Jury und begutachtete die kreativ gestalteten Tipis. Dabei konnte sich die Kolpingsfamilie Geldern mit den Uedemern den ersten Platz teilen. Auch in der Gesamtwertung, in der auch der Kriegspfad bewertet wurde, errangen die Gelderner Cowboys den ersten Platz. Übrigens gab es viel Lob für die Organisatoren der Eltener Kolpingsfamilie.

Zum Schluss luden der Vorsitzende der Gelderner Kolpingsfamilie, Michael Gawellek, und der Lagerleiter, Floris van der Voet, die Kolpingsfamilien aus dem Kreis Kleve nach Geldern ein. Dort soll das Zeltlager vom 7. bis zum 9. August 2020 stattfinden.

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