Gerresheim: Schuhgeschäft punktet mit kritischer Kunst im Kubus

Gerresheim: Schuhgeschäft punktet mit kritischer Kunst im Kubus

Dank ihrer nostalgischen Café-Ecke hebt sich Judith Schipper mit ihrem Schuhgeschäft Frau & Fräulein an der Ecke Sonnborn-/Benderstraße bereits von anderen Fachgeschäften ab. Und jetzt kommt auch noch die Kunst dazu. Und die hat es ihn sich: Innerhalb eines durchsichtigen Kubus erzählt Marie Althöfer eine kleine Geschichte, oft kritisch, manchmal bedrohlich, meist mit einer Prise schwarzen Humor und immer augenzwinkernd. So droht eine der kleinen Polystyrol-Figuren in seinem Schlauchboot zu kentern, als ihn die schwarze Brühe aus einem umgekippten Tintenfass erreicht, nähert sich ein furchterregender Hai einer schlafenden Schönen, die sich auf der Luftmatratze aalt, oder fischt ein Angler aus dem Meer ein prähistorisches Gerippe.

Dank ihrer nostalgischen Café-Ecke hebt sich Judith Schipper mit ihrem Schuhgeschäft Frau & Fräulein an der Ecke Sonnborn-/Benderstraße bereits von anderen Fachgeschäften ab. Und jetzt kommt auch noch die Kunst dazu. Und die hat es ihn sich: Innerhalb eines durchsichtigen Kubus erzählt Marie Althöfer eine kleine Geschichte, oft kritisch, manchmal bedrohlich, meist mit einer Prise schwarzen Humor und immer augenzwinkernd. So droht eine der kleinen Polystyrol-Figuren in seinem Schlauchboot zu kentern, als ihn die schwarze Brühe aus einem umgekippten Tintenfass erreicht, nähert sich ein furchterregender Hai einer schlafenden Schönen, die sich auf der Luftmatratze aalt, oder fischt ein Angler aus dem Meer ein prähistorisches Gerippe.

"Mir gefiel, mit diesem Format zu arbeiten. So kann ich quasi in 3D meine Ideen umsetzen", erzählt Althöfer, die sich ihre Inspirationen in der Umwelt holt, verarbeitet, was ihr selbst widerfährt. Klimawandel und Umweltschutz spielen oft eine Rolle, Meer und Strand sind nicht selten pechschwarz, trotzdem spaziert der Badegast entlang der Pusteblumen-Bäume. Radsportler lässt die Künstlerin gerne mal an einem Pillen-Beet vorbeirasen, den ausholenden Golfspieler setzt sie in ein Steinchen-Meer. Ihre Art zu arbeiten, verschafft Marie Althöfer ein Alleinstellungsmerkmal. Dass jeder Betrachter in der Entschlüsselung der kleinen Geschichten zu einem anderen Ergebnis kommt, freut sie. "Ich möchte da niemanden einengen." Seit gut sechs Jahren arbeitet Althöfer mit den Kuben. "Es ist zeitaufwendig, aber eben auch reizvoll, im Kleinen viel ausdrücken zu können."

Judith Schipper will ihr Sortiment an Dingen, die nichts mit Schuhen zu tun haben, künftig noch weiter ausbauen, auch Wohnaccessoires oder italienische Delikatessen anbieten. Und zum Blütenfest am 21. April gibt's eine Smoothie-Bar.

(arc)