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Karneval in Düsseldorf Die KG Regenbogen feierte im Stahlwerk

Düsseldorf · Fast 1000 Jecken folgten einem wichtigen Motto des Vereins: Tanzen, Bützen und Singen. Die KG Regenbogen hatte zur großen Sause im Stahlwerk geladen.

Wie zu erwarten gab es beste Stimmung bei der Sitzungsparty der KG Regenbogen im Stahlwerk.

Wie zu erwarten gab es beste Stimmung bei der Sitzungsparty der KG Regenbogen im Stahlwerk.

Foto: Hans-Juergen Bauer (hjba)

Die KG Regenbogen verkündet es seit zwölf Jahren in ihrem Lied „Chaka Waka“: „Feiern ist das Geilste, was es gibt. Zusammen feiern, kommt und tanzt zu der Musik. Wollt ihr etwa nur sitzen? Nein – Ihr wollt buddeln, baggern, bützen.“ Das Motto hat sich seitdem zumindest für die Sitzungsparty der vor 22 Jahren gegründeten Jeckenvereinigung nicht geändert. Und so verwandelten 900 Närrinnen und Narren unter der Regie von Regenbogen-Präsident Andreas Mauska das Stahlwerk in ein stundenlanges brodelndes und waberndes Tanzgelage.

Der Präsident ging als bestes Beispiel voran. Mauska konnte sich einfach nicht entscheiden: Sollte er als Sitzungspräsident anheizend-souverän durch die Veranstaltung führen oder sollte er als bester Partygast die Bühne rocken. Also entschied sich der Präsident für beides. Zwischen den einzelnen Bühnenkünstlern moderierte er, er tanzte und beim Auftritt der Auftrittsgruppe der KG Regenbogen sang er mit. Es dauerte keine 60 Minuten, da hatten die nahezu 100 Prozent kostümierten Partygäste die Tische und Bänke als Tanzfläche entdeckt. Spätestens, als zwei Trompeter der Werstener Music Company die Bühne auf zwei Tische im Saal erweiterten und ihren satten Bläsersound inmitten der Feierwütigen produzierten, blieb kein Fuß, keine Hüfte unbewegt.

Dass es zu kleinen Programmverschiebungen kam, merkte niemand, denn die KG Regenbogen verfügt über jede Menge Improvisationstalent. „Wir konnten die verspätete Ankunft einer Musikgruppe mit unserer Auftrittsgruppe abpuffern. Es wäre auch egal, wenn ein Act komplett ausgefallen wäre. Wir können einspringen“, erklärte Mauska. Das Programm war extrem musikalisch, Wortbeiträge suchte man vergebens. Und es war eines, das zur Hälfte made in Düsseldorf war. Die Rhythmussportgruppe, Kokolores, Swinging Funfares und das Prinzenpaar kommen aus der Landeshauptstadt. Kommando 3, das Tanzcorps Fidele Sandhasen, das Neusser Bundesfanfarencorps, die Männertanzgruppe Fauth Dance Company und Zeitflug waren von außerhalb dazu gebucht – die Darbietung der Sandhasen mit ihrer Akrobatik, Hebefiguren und Flugelementen löste Jubelstürme aus.

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