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Düsseldorf: Das gibt es beim Street-Art-Festival zu erleben

Düsseldorf : Das gibt es beim Street-Art-Festival zu erleben

"40 Grad" bietet Ausstellungen, Workshops und Konzerte. Mittelpunkt des Fests ist der Platz vor dem Schauspielhaus.

So stark wie in diesen Tagen hat sich die Street-Art-Szene noch nie in Düsseldorf gezeigt. Gestern Abend wurde das Festival "40 Grad" eröffnet. Noch bis zum kommenden Sonntag sind Graffiti- und Klebekünstler (ganz legal) in der Stadt aktiv, Ausstellungen geben einen Überblick über die lokale Geschichte der Street Art und aktuelle Trends. Das gibt es zu sehen:

Gründgens-Platz Mittelpunkt von "40 Grad", das vom Farbfieber-Chef Klaus Klinger initiiert wurde, ist diesmal der Gustaf-Gründgens-Platz vor dem Schauspielhaus. Der Platz bietet sich an, weil er für "Kö-Bogen II" komplett umgestaltet werden soll - und deshalb gerade viel Gestaltungsraum für die Street-Art-Künstler bietet. So können mehr als 100 Künstler ein Stück Wand auf der ehemaligen Tankstellenmauer vor dem Schauspielhaus oder in zwei leerstehenden Bürogebäuden, die von innen und außen bemalt werden können, gestalten. Heute und morgen gibt es ab dem Nachmittag Live-Musik und eine Vielzahl von Workshops und Aktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, von Breakdance bis zum Bau von Sitzmöbeln aus Paletten mit der Gruppe Düsselgrün. Ab 21 Uhr wird Lichtkunst auf die Fassade des Schauspielhauses projiziert. Ab 22 Uhr gibt es auf dem Platz eine Party mit Reggae-Musik.

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Brause Der Kunstverein an der Bilker Allee 233 widmet sich einer Untergattung der Street Art, nämlich den Stickern. Die Ausstellung "Sticky Art" soll die Bandbreite der Klebekunst zeigen. Der Eintritt ist frei, zu den Öffnungszeiten macht das Festival keine Angaben.

Lörick Karree Zum Festival werden die Türen des leerstehenden "Kaiser's"-Supermarkts an der Wickrather Straße geöffnet. Auf rund 400 Quadratmetern sind Graffiti und Straßenkunst unter Neon-Licht zu betrachten. Öffnungszeiten: heute und morgen, 10 bis 18 Uhr

Galerie Töchter & Söhne Eine Ausstellung dokumentiert in der Galerie an der Reisholzer Werftstraße 73 die Geschichte der lokalen Subkultur - ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Man hofft, dass die Besucher zusätzliches Material beisteuern. Öffnungszeiten: heute und morgen, 12 bis 17 Uhr.

(arl)