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Kleingartenverein in Düsseldorf-Mörsenbroich: Feuerwehr muss Schläuche 250 Meter zum Brandort ausrollen

Kleingartenverein in Düsseldorf-Mörsenbroich : Feuerwehr muss Schläuche 250 Meter weit zum Brandort ausrollen

In einem Kleingartenverein in Düsseldorf-Mörsenbroich ist am Samstagabend ein Feuer ausgebrochen. Die Ursache ist noch unklar. Den dabei entstandenen Schaden schätzt die Feuerwehr auf mindestens 60.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Ein rund 60 Quadratmetern großes Gebäude in einem Kleingartenverein an der Grashofstraße in Mörsenbroich stand aus bislang unbekannter Ursache am späten Samstagabend in Flammen. Die Feuerwehrleute mussten Schläuche über mehrere Hundert Meter zur Brandstelle verlegen und das Löschwasser von einem rund einen Kilometer entfernten Hydranten mit Tanklöschfahrzeugen herantransportieren.

Der Notruf ging am Samstagabend um 22.05 Uhr bei der Feuerwehr ein. Da der genaue Brandort nur schwer zu ermitteln war, mussten die Einsatzkräfte einen mehrere hundert Meter langen Weg zu der betreffenden Parzelle zurücklegen. Beim Eintreffen der ersten Einheiten brannte das Gebäude bereits lichterloh.

Da die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr die engen Wege des Kleingartenvereins nicht passieren konnten, mussten die Schläuche für das Löschwasser über eine Strecke von mehr als 250 Meter verlegt werden. Der Einsatzleiter rief zwei weitere Tanklöschfahrzeuge zur Einsatzstelle, um ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu haben.

Da durch die Hitze auch die außen liegende Stromversorgung am Gebäude beschädigt wurde, unterstützen Mitarbeiter der Netzgesellschaft Düsseldorf vor Ort und schalteten den Strom für die betroffene Parzelle ab. Mithilfe der Tanklöschfahrzeuge konnten von verschiedenen Hydranten - jeder war rund einen Kilometer von der Einsatzstelle entfernt - ausreichend Löschwasser herangeholt werden. Dabei mussten die Fahrzeuge in der Dunkelheit teilweise mehrere Hundert Meter rückwärts fahren, da ein Wenden im Kleingartenverein nicht möglich war. Nach rund einer Stunde war das Feuer unter Kontrolle und es folgten umfangreichen Nachlösch- sowie Aufräumarbeiten. Insgesamt 25.000 Liter Löschwasser waren notwendig, um den Brand vollständig zu löschen.

Die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Das Gebäude wurde bei dem Feuer komplett zerstört, die Feuerwehr schätzt den Schaden auf mindestens 60.000 Euro. Nach vier Stunden konnten die letzten der 24 Einsatzkräfte der Feuerwachen Münsterstraße, Quirinstraße, Posener Straße und Gräulinger Straße zu ihren Standorten zurückkehren. Bei einer Nachkontrolle der Brandstelle gegen 4.30 Uhr konnten keine Glutnester mehr festgestellt werden.

(csr)