1. NRW
  2. Städte
  3. Dormagen

Umweltschutz in Dormagen: Politik spricht sich für Arbeitskreis Müll aus

Umweltschutz in Dormagen : Politik spricht sich für Arbeitskreis Müll aus

Im nächsten Jahr soll es einen Arbeitskreis Müll bzw Müllverwaltung geben. Darauf hat sich die Politik verständigt. Auslöser ist ein Vorstoß der CDU.

ie weist darauf hin, dass es beim Mähen von städtischen Flächen zu gefährlichen bzw umweltschädlichen Situationen kommt. „Bislang ist es Usus, beim Mähen von Rasenflächen und Beschneiden von Grün- und Randstreifen herumliegenden Glas- und Plastikmüll einfach zu übermähen“, sagt Fraktionsvorsitzender Kai Weber. „Dadurch werden die ohnehin umweltschädlichen Verpackungen immer weiter verkleinert und verteilt, was zu einer größeren Umweltbelastung führt. Zudem besteht durch herumliegende Kunststoffsplitter eine Verletzungsgefahr für Mensch und insbesondere Tier, die es zu verringern gilt.“

Demgegenüber erklärte die Verwaltung, dass schon heute es üblich und in den Auftragsunterlagen für die externen Unternehmen festgehalten ist, dass diese die zu bearbeitenden Flächen immer vor Arbeitsausführung auf Verunreinigungen hin kontrollieren. Dabei werde nicht nur nach normalen Hausmüll, sondern auch nach größeren Gegenständen, wie Autoreifen oder Betonbrocken, gesucht. Ebenso verhält es sich bei der Vergabe von Aufträgen an externe Unternehmen. In den Vertragsunterlagen, die aus dem Bereich TBD Grünflächen- Grünpflege vergeben werden, ist immer die Müllkontrolle und das Einsammeln von Müll beinhaltet.

Als Gründe für die strengen Vorgaben für Externe ist zum einen die mögliche Gefahr, dass Menschen durch herumgewirbelte Teile verletzt werden könnten; zum anderen können auch Arbeitsgeräte beschädigt werden. Steht das Grad an manchen Stelle sehr hoch, müssten die Arbeiter die Mähgeschwindigkeit verringern.

Martin Pehe von den Grünen sprach sich dafür aus, einen interfraktionellen „Arbeitskreis Müllverwaltung“ einzurichten. Carsten Müller (SPD) schlug vor, dass die Fraktionen sich zusammensetzen und das Thema in einem Arbeitskreis angehen könnten.