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Chempark Dormagen: Currenta verschärft Anti-Corona-Maßnahmen

Corona in Dormagen : Currenta verschärft Corona-Regeln

In allen Gebäuden des Chempark-Betreibers besteht nun Maskenpflicht, ebenso bei Dienstfahrten. Jens Wippich ist neuer Pandemiebeauftragter.

(ssc) Der Chempark-Betreiber Currenta intensiviert seine Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus. In den Currenta-Gebäuden sind Mund- und Nasenbedeckungen nun Pflicht, ebenso bei dienstlichen Autofahrten und – wenn es zu größeren Menschenansammlungen kommt – auch im Freien. Das teilt das Unternehmen jetzt mit.

Darüber hinaus hat Currenta in Jens Wippich einen neuen Pandemie-Beauftragten für den Chempark eingesetzt. Der 40-jährige hat diese Funktion von Oliver Krause übernommen, der das Unternehmen verlassen hat. Wippich koordiniert die Anti-Corona-Maßnahmen der in den Chemparks in Dormagen, Leverkusen und Krefeld ansässigen Unternehmen. Sein Vertreter ist Gerson Laber.

Wippich soll den Überblick über das aktuelle Infektionsgeschehen und den Kontakt zu Kollegen und Kunden halten. „Wir haben bisher gut durchgehalten. Aber es wird allmählich anstrengend und der Kopf sagt: Ich habe keine Lust mehr auf diese Quälerei! Doch blieben wir jetzt stehen, dann hätten wir das Rennen gegen SARS-CoV-2 verloren. Wir müssen genauso weiterlaufen wie bisher, um es ins Ziel zu schaffen“, sagt Wippich.

Der promovierte Biochemiker koordiniert standortübergreifend alle Aktivitäten zum Infektionsschutz in enger Abstimmung mit Chemparkleiter Lars Friedrich. „Wir setzen weiter auf größtmöglichen Gesundheitsschutz und müssen die einsetzende Maßnahmenmüdigkeit bekämpfen. Die Situation in unseren europäischen Nachbarländern zeigt uns, dass sich das Bild schnell ändern kann. Zudem müssen wir dafür sorgen, dass möglichst geringe Beeinträchtigungen der Produktionsabläufe entstehen“, sagt Friedrich.

Die Regelungen würden ständig hinterfragt, versichert Wippich: „Wir sind zum jetzigen Zeitpunkt aber davon überzeugt, dass unsere Maßnahmen zur Sicherstellung des Betriebs im Chempark notwendig sind.“ Ein wichtiger Punkt ist laut Chemparkleiter Friedrich, dass die die Maßnahmen möglichst klar kommuniziert und erklärt werden: „Und das ist natürlich eine Aufgabe, bei der auch jeder Vorgesetzte gefordert ist und unterstützen kann.“