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Köln: Gesundheitsamt will neue Maßnahmen vorschlagen

Corona-Zahlen : Kölner Gesundheitsamt will neue Maßnahmen vorschlagen

Angesichts steigender Corona-Zahlen setzt sich das Gesundheitsamt in Köln mit weiteren Einschränkungen für das öffentliche Leben auseinander. Die Behörde will dem Krisenstab der Stadt am Freitag weitere Maßnahmen vorschlagen.

Das erklärte die Kommune am Donnerstag - und das gelte vor allem dann, wenn die Zahl von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche überschritten werde. Dazu gehörten „unter Umständen“ weitere Kontaktbeschränkungen in der Öffentlichkeit, mögliche Einschränkungen beim Verkauf von Alkohol oder die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Maske auf Straßen und Plätzen. Ebenfalls sei denkbar, dass die erlaubte Zahl von Gästen bei Veranstaltungen - ob privat oder nicht - weiter zurückgefahren werde.

In Köln ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche zuletzt immer weiter gestiegen. Am Donnerstag lag sie nach Angaben der Stadt mit 45,4 nicht mehr weit entfernt von der kritischen Marke 50. Ab dieser müssen Behörden in NRW zwingend weitergehende Einschränkungen für das öffentliche Leben erlassen. Weil die Marke von 35 bereits überschritten wurde, hatte Köln zum Beispiel beschlossen, dass in Kinos oder bei Konzerten auch am Sitzplatz eine Mund-Nasen-Maske getragen werden muss.

(ham/dpa)