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Dormagener Fraktion will Videokonferenzen

Stadtrat Dormagen : FDB/Ein Herz für Dormagen wollen Videokonferenzen für Politik und Verwaltung prüfen

Die Fraktion von Freier Demokratischer Bund (FDB) und „Ein Herz für Dormagen“ kann sich Videokonferenzen für Politik und Verwaltung vorstellen. Ob sich dies realisieren lässt, soll nach dem Willen von Markus Roßdeutscher und Norbert Back nun die Verwaltung prüfen.

Die scheint zumindest nicht rundweg abgeneigt zu sein.

Videokonferenzen zu Besprechungszwecken könnten nach den Vorstellung von Roßdeutscher und Back zu Beginn der neuen Wahlperiode im Oktober in einer Testphase starten. Um dies zu gewährleisten, müsste aus Sicht der Beiden zunächst untersucht werden, welche dafür geeigneten Technologien auf dem Markt verfügbar sind und wie es bei der Stadt um die technischen Voraussetzungen bestellt ist.

Ermittelt werden müssten zudem die Anschaffungskosten für etwa 15 Testanwender, wobei damit die Verwaltungsspitze ebenso wie die Fraktionsvorsitzenden und das Ratsbüro gemeint sind. In einem weiteren Schritt ginge es darum, „geeignete Anwendungsprozesse zur Einführung der Technologie zu definieren“, heißt es in dem Antrag weiter. Die Zwischenergebnisse sollten dann dem Rat zur weiteren Beratung und Beschlussfassung vorgelegt werden, so Roßdeutscher und Back.

Aus der Sicht der zweiköpfigen Fraktion könnten derart verbesserte Kommunikationsmöglichkeiten von Nutzen sein, um zeitlich aufwendigere und gegebenenfalls verkehrsintensive Anfahrtswege zu reduzieren, wenn nicht gar zu vermeiden. Zugleich könnte aber auch die Kommunikation „verbessert und intensiviert werden“, sind die Antragsteller überzeugt.

 Der Verwaltung zufolge sind die Kosten von den technischen Anforderungen abhängig: Mobile Systeme seien ab etwa 1000 Euro zu realisieren. Die Videokonferenztechnik könne grundsätzlich für Besprechungen jeglicher Art in der Verwaltung genutzt werden, heißt es in der Beratungsvorlage für den Rat am 13. Februar. Die „Grundsätzliche Technik“ werde in der Verwaltung bereits für Präsentationen und Besprechungen mittels Anwendungen wie TeamViewer und Blizz eingesetzt. Die Übertragung der Infos erfolge über Telefon oder Internet. Besonders zu beachten seien bei Videokonferenzen die Aspekte der Vertraulichkeit und Sicherheit, die es neben den technischen Anforderungen gesondert zu prüfen gelte. Der reine Prüfauftrag habe keine finanziellen Auswirkungen.