Oscars 2018: Regisseur Feras Fayyad schafft es trotz Visaproblemen nach Los Angeles

Oscars 2018: Fayyad schafft es trotz Visaproblemen nach Los Angeles

Feras Fayyad stammt aus einem der Länder, deren Staatsbürger nur noch eingeschränkt oder gar nicht in die USA einreisen dürfen. Trotzdem hat es der Regisseur der Dokumentation "Die letzten Männer von Aleppo" zur 90. Oscarverleihung in die USA geschafft.

Er sei geehrt, bei der Zeremonie sein zu dürfen und seine Geschichte erzählen zu können, sagte Regisseur Feras Fayyad am Sonntag auf dem roten Teppich vor Beginn der Oscar-Verleihung. Sein Film über den als Weißhelme bekannten Zivilschutz in Syrien ist in der Kategorie beste Dokumentation nominiert.

Syrien steht auf der Liste jener Länder in den USA, deren Staatsbürger nur noch eingeschränkt oder gar nicht in die Vereinigten Staaten einreisen dürfen. Neben Fayyad sind auch der Produzent und der Kameramann von "Die letzten Männer von Aleppo" zur Oscarverleihung in Los Angeles anwesend.

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Kunst sei stärker als die Stimmen von dem russischen Präsidenten Wladimir Putin oder US-Präsident Donald Trump, sagte Fayyad am Sonntag. Während der Werbetour für seinen Film hatte er offen Kritik an Putin und Russland geübt.

(wer)