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Nicole Kidman: Fürstenhaus meidet Premiere von "Grace of Monaco"

Promi-Auflauf in Cannes : Fürstenhaus meidet Premiere von "Grace of Monaco"

Das monegassische Fürstenhaus hat am Mittwoch die Premiere des Films "Grace of Monaco" in Cannes demonstrativ gemieden. Nichtsdestotrotz war der Promi-Auflauf am Abend groß.

Nachdem Fürst Albert den Streifen mit Nicole Kidman in der Hauptrolle als fehlerhaftes Porträt seiner verstorbenen Mutter Grazia Patrizia gerügt hatte, verließ er mit Fürstin Charlene das nur einen Steinwurf von Cannes entfernte Monaco. Sie begaben sich zu einem offiziellen Besuch in das 560 Kilometer entfernte Carlades in der Auvergne, einem alten Lehnsgut der Fürstenfamilie.

Anang des Monats hatte der Palast bereits erklärt, der Film von Regisseur Olivier Dahan könne "unter keinen Umständen als Filmbiografie bezeichnet werden".Der Trailer scheine eine Farce zu sein und "bestätigt den total fiktionalen Charakter dieses Films", hieß es.

Nicht nur bei der Fürstenfamilie — auch Prinzessin Stefanie rügte die Darstellung ihrer Eltern als ungenau — kam der Film nicht gut an. Nach der Pressevorführung am Mittwoch hagelte es einige der schlechtesten Kritiken für einen Eröffnungsfilm des Festivals. Mittwoch begannen die 67. Filmfestspiele in der südfranzösischen Stadt.

Die Jury, die über die Vergabe der Goldenen Palme entscheidet, wird dieses Jahr von Jane Champion geleitet, die selbst einst als einzige Frau die prestigereiche Auszeichnung bekam.

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(ap)