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Collien Ulmen-Fernandes über Vermögen: "Hätte mit Mitte 20 nicht mehr arbeiten müssen"

Collien Ulmen-Fernandes über ihr Vermögen : „Mit Mitte 20 hätte ich nicht mehr arbeiten müssen“

Seit vielen Jahren ist Collien Ulmen-Fernandes im deutschen Fernsehen zu sehen. Als Schauspielerin oder als Moderatorin. Damit hat sie gutes Geld verdient. Nun hat sie über ihr Vermögen gesprochen und macht daraus kein Geheimnis.

Über Geld spricht man nicht. Dieses Sprichwort gilt vor allem in Deutschland, schaut man in andere Länder wie die USA, wird dieses widerlegt. Auch Schauspielerin Collien Ulmen-Fernandes scheut sich nicht, über Geld, ihr Vermögen und ihr Finanzpolster zu sprechen. In einem Interview mit dem „Spiegel“ erklärte die Moderatorin, die mit Schauspieler Christian Ulmen („Herr Lehmann, „Tatort“, „Jerks“) verheiratet ist, dass sie eigentlich mit Mitte 20 nicht mehr hätte arbeiten müssen. Denn seit dem Teenageralter modelte sie, übernahm dann die Moderation von „Bravo TV“. Das über die Jahre angesparte Geld legte sie zur Seite: „Mit 19 habe ich die Moderation von 'Bravo TV' übernommen und mir eine Dreizimmerwohnung in Hamburg-Eimsbüttel gekauft“, so Ulmen-Fernandes, die davon profitierte, dass ihr schwäbischer Opa riet, das erste Geld doch möglichst in einen Bausparvertrag zu investieren. Gesagt, getan. Das Geld landete auf der hohen Kante und vermehrte sich mit den Jahren.

Nach „Bravo TV“ folgten weitere Jobs im Fernsehen, die Einnahmen sprudelten. „Mit Mitte 20 hätte ich nicht mehr arbeiten müssen“, gibt sie offen und ehrlich zu. „Ich war schon als Kind etwas spießig. Ich hatte auch keine pubertäre Quatschmachphase, sondern habe mir als Teenager bereits über meine Rente Gedanken gemacht“, meint die Mutter einer Tochter im Rückblick über sich selbst.

Ist ihr Mann Christian Ulmen, der im „Tatort“ aus Weimar gemeinsam mit Nora Tschirner ermittelt, genauso sparsam wie sie? Laut Ulmen-Fernandes trifft diese Beschreibung nicht auf ihn zu. Sie sagt: „Ich beneide meinen Mann um die Leichtigkeit, mit der er sein Geld rausschleudert."

Ulmen-Fernandes bezeichnet sich hingegen als knausrig. Aber: „Ich knausere nur, wenn es um mich geht", so die 39-Jährige. Wenn sie Geld ausgibt, dann für Kunst. Erst kürzlich habe sie ihrer Tochter ein Bild für 4,66 Euro abgekauft. Das Geld brauchte ihre Tochter, „um sich Figuren für ein Computerspiel zu kaufen“. Für beide also ein lohnendes Geschäft.

(mja)