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Reitsport: Reitverein Jagdfalke Brünen zeigt sich von der besten Seite

Reitsport : Reitverein Jagdfalke Brünen zeigt sich von der besten Seite

Voller Stolz zückte Mama Maike den Fotoapparat und knipste Bilder von ihrer Tochter. Die erst zehnjährige Johanna Kullmann strahlte bei der Siegerehrung des Springreiterwettbewerbes über das ganze Gesicht.

Seit anderthalb Jahren ist Johanna Kullmann Mitglied bei den Jagdfalken. Die Familie lebt in Marienthal. Mutter Maike reitet ebenfalls und hat ihre Tochter bereits in frühen Kindertagen mit zur Anlage genommen. "Sie konnte kaum laufen, wollte aber schon auf dem Pferd sitzen. Mit vier Jahren hat Johanna ihren ersten Führzügelwettbewerb geritten", sagte Maike Kuhlmann. Die gestrigen guten Ergebnisse sind ein Resultat der vielen Trainingseinheiten. "Das sind tolle Erfolge", sagte Maike Kullmann stolz.

Klaus Beine, Reitlehrer der Jagdfalken, verfolgte das muntere Treiben auf der Anlage an der Bergstraße. Er schaut haargenau auf das, was seine Schützlinge in den Wettbewerben leisten. "Es freut mich einfach, wenn bei den Nachwuchsreitern die Prüfungen klappen. Und falls etwas schiefgeht, trainieren wir das bei der nächsten Übungseinheit gezielt", sagte Beine. Er selbst will in Zukunft kürzertreten. An Turnieren will er nach einem Anfang des Jahres erlittenen Reitunfall nicht mehr teilnehmen. Den Job als Reitlehrer bei den Jagdfalken setzt er fort. Seine Pferde reitet derzeit Frank Brücker, Sohn des Jagdfalke-Vorsitzenden Ralf Brücker.

Der Clubchef hatte gestern einen entspannten Tag und zog zufrieden Bilanz. "Wir haben ein eingespieltes Team. Die Organisation klappte problemlos", sagte Ralf Brücker. Besonders für den Springparcours heimste der Gastgeber bei der Veranstaltung viel Lob ein. Im Vorfeld hatte er in den Rasen 87 Tonnen Rheinsand einarbeiten lassen. "Der Boden fühlt sich jetzt an wie ein sanfter Teppich. Darauf sind wir mächtig stolz", stellte der Vorsitzende fest. Mit der Resonanz von rund 300 Nennungen für die 18 Prüfungen war Ralf Brücker ebenfalls zufrieden. "Es gab morgens sogar noch einige Nachmeldungen, weil das Wetter für Pferd und Reiter ideal war."

(stgi)