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Fit In Den Frühling: Der schöne, schwere Abschluss

Fit In Den Frühling : Der schöne, schwere Abschluss

Zwölf Wochen lang haben die 44 Teilnehmer der gemeinsamen Aktion "Fit in den Frühling" von NEW und Rheinischer Post trainiert, auf ihre Pulsuhren geschaut, viel über gesunde Ernährung gelernt.

"Vor drei Monaten wart ihr Couchpotatoes", rief Sportmediziner Michael Fritz den Teilnehmern von "Fit in den Frühling" bei der Abschlussveranstaltung im Stadion Hoher Busch zu, bevor sie sich im Rahmen des 8. Lauf- und Nordic-Walking-Tags der LG 47 Viersen auf den durchaus beschwerlichen Weg machten: Die Mehrzahl wählte die schwere Strecke für Nordic-Walking-Gruppen: 7,5 anspruchsvolle Kilometer durchs Gelände. Andere entschieden sich für einen Fünf-Kilometer-Lauf. Und das, obwohl sie vor zwölf Wochen schon nach wenigen Metern aus der Puste kamen. "Schon nach drei bis vier Wochen stellen sich erfahrungsgemäß die ersten Erfolge ein", berichtet Lauftrainerin Friederike Boeken. Sie betreute ein Dutzend Teilnehmer. "Da konnten die meisten bereits 20 Minuten am Stück laufen." Unter Leitung von Nordic-Walking-Instructor Jürgen Houf lernten 16 Teilnehmer, wie sie die Stöcke richtig einsetzen. Weitere 16 Frauen und Männer trainierten Aquajogging bei Franzis Thissen.

Elmar Orta, Vorsitzender der LG 47, freute sich über das rege Interesse am Lauf- und Nordic-Walking-Tag: "Wir haben heute rund 100 Teilnehmer - erstmals sind mehr Nordic-Walker als Läufer am Start."

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Während die Teilnehmer auf der Strecke unterwegs waren, legte Friederike Boeken Bananen bereit und stellte Wasserflaschen auf. "Das ist ideal nach solch einem Lauf." Nach gut einer halben Stunde kehrten die ersten Läufer ins Stadion zurück. "Es soll nur regnen, wenn ihr eine Erfrischung nötig habt", hatte Viersens RP-Redaktionsleiter Martin Röse den Teilnehmern vor dem Start gewünscht. Es regnete nicht. Und auch wenn die Aktion der Abschluss von "Fit in den Frühling" war, bedeutet sie doch nicht das Ende: "Wir machen weiter", sagten etliche Teilnehmer. Sportmediziner Michael Fritz: "Aus der Erfahrung wissen wir, dass etwa ein Drittel im Rahmen einer Laufgruppe weiter trainiert, und weitere 20 Prozent laufen privat weiter."

(RP)