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Fußball: Viele Gegentore verhindern einen erfolgreichen Auftakt

Fußball : Viele Gegentore verhindern einen erfolgreichen Auftakt

Fußball-Bezirksliga: Vor allem der SC Waldniel muss defensiv besser arbeiten. Zuletzt gab es zu viele individuelle Fehler.

Beim Blick auf die Statistiken der vergangenen Jahre wird eines deutlich: Nicht die stärkste Offensive steht am Ende einer Saison ganz oben in der Tabelle, sondern die Mannschaft mit den wenigsten Gegentreffern. Und am anderen Ende des Tableaus tummeln sich meist die Teams, die den Ball am häufigsten aus dem eigenen Kasten holen mussten.

Mit diesem Problem hat vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den SSV Strümp (15 Uhr) besonders der SC Waldniel zu kämpfen. In der Vorsaison belegte der Sport-Club mit nur 39 Gegentoren in 28 Spielen in der Endabrechnung einen starken vierten Platz. Vom Personal her ist die Abwehr bis auf den Abgang von Nicolas Oelsner zusammengeblieben. Wiederzuerkennen ist die Waldnieler Defensive bislang jedoch nicht. In den letzten beiden Partien gab es 13 Gegentreffer.

Doch die vielen Treffer alleine an der Viererkette festzumachen, das wäre Trainer Hans Weecks zu einfach. "Es ist halt keine leere Phrase, wenn man sagt, dass die Stürmer die ersten Verteidiger sind", sagt er. Vor allem waren es zum Teil grobe individuelle Fehler, die zu den beiden Niederlagen führten.

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Nicht ganz so groß scheinen die Probleme beim Aufsteiger aus Bracht zu sein. Zwar steht nach den ersten beiden Spielen nur ein Unentschieden auf der Ergebnisliste, doch abgesehen von den ersten 15 Minuten in Büderich präsentierte sich der Abwehrverbund gut organisiert. Bisher gab es fünf Gegentore. Vor dem nächsten Auswärtsspiel beim VfL Willich gilt es daher in erster Linie, an einer konsequenten Chancenverwertung zu arbeiten.

Dilkraths Trainer Andreas Hager freute sich nach dem 2:1-Erfolg über den SSV Strümp besonders über die Leidenschaft, mit der seine Schützlinge den Sieg erreichten. Dabei spielte der Fortuna (vier Gegentreffer) auch der kleine Kunstrasen in die Karten "Wir waren von Beginn an besser in den Zweikämpfen als im ersten Saisonspiel. Daran gilt es am Sonntag anzuknüpfen".

Hager erwartet beim ungeschlagenen OSV Meerbusch (Anstoß: 15 Uhr) ein intensives Spiel. "Natürlich wollen wir uns spielerisch besser präsentieren als in den ersten beiden Spielen, aber da Meerbuschs Stärken vor allem in der Defensive liegen, müssen wir geduldig auf unsere Chancen warten und körperlich dagegenhalten", sagt Hager.

Da passt es ganz gut, dass die angeschlagenen Taki Palestis, Marcel Gubbels und Danny Thönes wahrscheinlich zur in Meerbusch wieder Verfügung stehen. Kapitän Christian Van de Fliert, dessen Prellung ebenfalls keine längere Pause erfordert, kann am Sonntag aus beruflichen Gründen allerdings nicht dabei sein.

(frafr)