Lokalsport: Hinsbeck vergibt zu viele Chancen

Lokalsport: Hinsbeck vergibt zu viele Chancen

Während die Partie der VSF Amern II am Nachholspieltag der Kreisliga A des Fußballkreiese Kempen/Krefeld abgesagt wurde, holte Rhenania Hinsbeck daheim ein 1:1 im Kellerduell gegen Preussen Krefeld.

"Das war dennoch viel zu wenig", ärgerte sich Hinsbecks Trainer Frank Fretz. "Das war heute ein fast 90-minütiger Sturmlauf aufs Krefelder Tor. Aber mehr als ein Tor war uns nicht vergönnt." Bereits nach 120 Sekunden gingen die Platzherren durch Maurice Hemkens mit 1:0 in Führung. Was dann folgte, war Hinsbecker Einbahnstraßenfußball. Gleich sechsmal trafen die Hinsbecker in der Folge das Aluminium des Gästegehäuses. Auch völlig freistehend vor dem Gästeschlussmann fanden die Hinsbecker kein Rezept, noch einmal ins Schwarze treffen zu können. "Wenn man so viele Chancen hat und das auch noch am Seitenrand mitverfolgen muss, ärgert man sich doch verständlicherweise, wenn man einen Sieg gegen einen Mitkonkurrenten im Keller vergeben hat." Für die Hinsbecker, die derzeit zwei Punkte hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz liegen (SV St. Tönis ist 14., hat aber noch ein Spiel weniger auf dem Konto), geht es jetzt darum, auch gut in den Rest der Rückrundenspiele zu starten. "Während der Woche haben wir noch ein Testspiel gegen den TSV Wachtendonk-Wankum II", sagte Frank Fretz. "Dann geht es Sonntag beim Mitaufstiegskandiaten TuS Gellep auch offiziell wieder los."

(man)